Meridianstatus-Befundbericht

Legende:

Bl: Blase, DE: 3-Erwärmer, Di: Dickdarm, Dü: Dünndarm, Gb: Galle, He: Herz,

KS: Kreislauf, Le: Leber, Lu: Lunge, Ma: Magen, MP: Milz/Pankreas, Ni: Niere

F=Fülle, L=Leere, +=Yang, -=Yin
 

Zur Interpretation: Der Normmeßwert beträgt 40 +./.3;

Werte darüber deuten auf energetische Fülle, Werte darunter auf energetische Leere.

Hohe Werte in einem Yin-Meridian (Lu, KS, He, MP, Le, Ni) deuten auf ein Überwiegen von Yin (-), niedrige auf ein Überwiegen von Yang (+).

Hohe Werte in einem Yang-Meridian (Di, DE, Dü, Ma, Gb, Bl) deuten auf ein Überwiegen von Yang (+), niedrige auf ein Überwiegen von Yin (-).

Wenn die Energiemessungen  bzw. die  Korrelationen zwischen verschiedenen Meridianen starke Unterschiede aufweisen, kann dies therapeutisch genutzt werden:

Berücksichtigt wird dabei z. B. :

- ob Yin-Meridiane mit Yang-Meridianen in einem harmonischen Verhältnis stehen

- das Verhältnis von Oben-/Unten- Meridianen

- Seitenunterschiede zwischen paarigen, rechts und links verlaufenden Meridianen

- relativer Energieüberschuß

- relatives Energiedefizit

Dysbalancen zwischen rechtem und linkem Meridianschenkel (D) sind vor allem bei den dual angelegten Meridianen (Dü, He, Gb, Le, Bl, Ni) als ungünstiger Befund zu werten. Andererseits ist diese Energiedifferenz gut therapeutisch nutzbar, verglichen mit einem beidseitigem Fülle- oder Leerezustand in einem Meridian

Das Zeichen Ü steht für relatives Energiemaximum (relative energetische Fülle),

das Zeichen E steht für relatives Energieminimum (relative energetische Leere).

Psychosomatische Hinweise:

Jeder Meridian ist mit einer positiven Emotion korreliert. Bei Yang-Zuständen ist diese Emotion übersteigert, bei Yin-Zuständen ins Negative gewendet.

Die Meridiane repräsentieren psychische Grundtypen. Deren positive Eigenschaften, zum anderen auch  psychopathologisch deren Übertreibungen oder mangelnde Ausprägung kann anhand der signifikanter Meridianwerte diagnostiziert werden: Eine gelebte Grundeigenschaft geht einher mit einem normalen Energiezustand des Meridians, die Übertreibung führt zum Energieüberfluss mit der Folge einer psychogenen Blockade. Das Ausleben der gegenteiligen Eigenschaft führt zur Energieverarmung. Es handelt sich jeweils um Neigungen bzw. psychologische Schwachpunkte.
 

Lu

 sensibel

depressiv

 ruhelos

KS

 motiviert

Druck ausübend

furchtsam

He

gefühlvoll

manisch

 melancholisch

Di

beziehungsstark

abhängig

traurig

DE

ambitioniert

hassend

mißgünstig

phantasievoll

hysterisch

frustriert

Mi-Pa

neugierig

ungeduldig

neurotisch

Le

sensitiv

kummervoll

rachsüchtig

Ni

willensstark

sorgenvoll

ängstlich

Ma

kreativ

schizophren

süchtig

Gb

gedankenvoll

schuldig fühlend

wütend

Bl 

vital

aggressiv

unterdrückend

Da auch die Zähne über die Meridiane energetisch versorgt werden, kann der Energiezustand des Meridians bei den zugehörigen Zähnen zu Symptomen führen: Ein Energieüberschuß kann zu Entzündungszeichen führen, ein Mangel wird eher zu degenerativen Erscheinungen (Parodontose) führen. In gleicher Weise können übergeordnete Energieblockaden (Chakrenstörungen)  sich in  Zahnsymptomen  zeigen.

Fazit: Energetische Störungen sind  Störungen auf der "Chefebene" des Wesens Mensch. Zahnsymptome sind oft nur die Überbringer einer "energetischen Botschaft" und erst in zweiter Linie selbständig zu betrachtende Lokalsymptome. Sie weisen u. U. auf unbearbeitete existenzielle Emotionszustände hin, die schon lange bestanden und  Zeit hatten, sich in das Soma des Mundorgans einzuprägen.