Zahnimplantate – eine ernsthafte Zahnersatzalternative

 W a r u m    n i c h t     a u s    T i t a n ?

Seit über 40 Jahren gibt es Erfahrungen mit Zahnimplantaten.  In den letzten Jahren hat der Einsatz von Implantaten deutlich zugenommen. Die positiven Erfahrungen werden leider getrübt durch zunehmende Berichte über ernsthafte Komplikationen  nach dem Einsetzen von Titanimplantaten.

Als Zahnarzt sieht man in der Regel kaum Patienten mit einem schlechten Allgemeinzustand,  der durch Zahnprobleme bedingt ist. Alle Patienten, die ich hier in meiner Praxis erlebt habe, waren durch Titanimplantate in einem Maß gestresst worden, das teilweise bis zur Berufsunfähigkeit führte.

Häufig kommt es nach Implantation herkömmlicher Implantate zu Dauerschmerzen, Schwächezuständen, Hautreaktionen, psychischen Reaktionen und starken Entzündungstendenzen. Dies hat nicht nur mit dem Material zu tun, sondern mit einer Reihe von anderen Umständen, die in der Regel kaum beachtet werden.

 Eine gute Nachricht:

Implantate aus Keramik haben diese Nachteile in der Regel nicht. Sie sind absolut biologisch verträglich. Wir informieren Sie gern über die Anwendung des einzigen seit 2001 angewandten und  zertifizierten Keramikimplantats vom Typ „Z-Look“ nach Dr. Volz .

 










































Im folgenden finden Sie eine bei weitem nicht vollständige Abhandlung über eine Reihe von Aspekten zu Zahnimplantaten.

Stichpunkte zur Problematik von (Titan)-Implantaten bei der Zahnersatz -Versorgung


Der gesunde Patient – Fakt oder Fiktion ?


Der Anteil wirklich gesunder Patienten an der Gesamtbevölkerung hat schon seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts immer mehr abgenommen. Loeckle wies darauf hin, dass es zwischen Gesundheit und Krankheit ein weites Niemandsfeld gibt , das „halboffizielle Gebiet der UNGESUNDHEIT“. Die handliche Formel „Krankheit is wamma was g'spürt, Xundheit is wamma nix g'spürt“ sei keine bewährte Unterscheidung. Er zitiert das Fazit einer groß angelegten, mehrjährigen Massenuntersuchung und Dauerüberwachung in einem durchschnittlichen Vorort Londons in den Jahren um 1950: „Als biologisch gesund konnte lediglich ein Zehntel dieser durchuntersuchten, repräsentativen Bevölkerungsgruppe gelten.“ Auch eine von 1946 bis 1958 durchgeführte Untersuchung der Tulane-Universität In New Orleans (USA) an 10704 Gesunden ergab, dass praktisch alle Geprüften krank waren, obwohl sie in ihren eigenen und den Augen ihrer Umgebung als „Gesunde“ galten. Bei 92% waren sogar „ernstere pathologische Anomalitäten“ zu finden. Auch nach offiziellen Zahlen gibt es heute sechsmal soviel chronisch erkrankte Menschen wie vor 50 Jahren (Jentschura/Lohkämper). Prof. Johannson von der European Academy of Allergology and Clinical Immunology geht davon aus, dass im Jahr 2020 jeder Mensch in Europa Allergiker sein wird. Weil Krankheiten über Symptome definiert werden, gibt es viele chronisch Kranke, die keine Symptome haben ( z.B. weil ein Diabetes gut eingestellt ist) , sich gut fühlen und sich daher nicht als chronisch krank wahrnehmen. Symptomlose Stoffwechselstörungen wie auch geringfügige Beschwerden („Erstsymptome“ wie z.B. ständiger Heißhunger als Vorbote einer insulinpflichtigen Stoffwechsellage) werden daher von Patienten nicht als „Krankheit“ definiert, obwohl das vom physiologischen Geschehen her angebracht wäre. Dazu kommt, dass die statistisch häufigsten Krankheiten der Jetztzeit katabole Krankheiten ( z.B. Herz-Kreislauferkrankungen) sind, deren Charakteristikum eine fehlende Formveränderung ist , oft verbunden mit Schmerzfreiheit. Katabolie ist gewöhnlich auch bei chronischen Entzündungen anzutreffen, die selbst meist klinisch stumm sind, jedoch in der Regel andere Organe belasten. Nur anabole Krankheiten ( mit Schwellung, Rötung, Schmerz etc.) sind im landläufigen Sinne Krankheiten, die (fast) immer einen Arztbesuch zur Folge haben.

Stoffwechselregulation

Die Unterscheidung zwischen anabolen und katabolen Krankheiten geht zurück auf Prof. Scholes Modell der Stoffwechselregulation als Grundlage des Lebens. Im Organismus erfolgt ein ständige gegenseitige Beeinflussung zwischen anabolem Synthese- und katabolem Energiestoffwechsel, an dem die Schilddrüsenhormone und das Cortisol den anabolen Stoffwechsel herunterregulieren und das somatotrope Hormon andererseits den anabolen Stoffwechsel anregt. Diese Hormone sind als Basisregulatoren gleichzeitig entsprechend den physiologischen Bedürfnis im Einsatz – im Idealfall. Wer zum Zahnarzt geht, tut das in der Regel nur wegen einer anabolen Entgleisung (z.B.die typische „dicke Backe“), eine Situation, in der ein deutlich lokalisierter Schmerz auftritt. Jemand mit einer katabolen Erkrankung geht häufig viel zu spät zum Arzt und erlebt dann noch häufiger, als Hypochonder eingestuft zu werden: Sein Schmerz hat keine sichtbare Gewebsveränderung als Grundlage, häufig ist es ein projizierter Schmerz ( es tut oben weh, aber das Problem sitzt unten). Da in der Regel nur dort behandelt wird, wo das Symptom auftritt, erfahren die meisten katabol Erkrankten eine unzureichende Therapie (z.B. eine rezidivierende Migräne wird nur mit Schmerztabletten behandelt, unter Umständen über Jahrzehnte).

Alles zu seiner Zeit

Jeder Reiz in eine entgleiste Stoffwechsellage hinein kann zu einer Verschlimmerung führen. Bei katabolen Krankheiten bedeutet dies zunehmende Chronifizierung und Degeneration. Alles, was der Körper als toxische Belastung aufgebürdet bekommt, verstärkt die katabole Stoffwechseltendenz. Aus diesem Grund sind toxische Materialien (Amalgam, Titan, Fluorid) ebenso wie psychischer Dauerstress und Überernährung mit raffinierten Kohlehydraten (Raffinadezucker und -mehl) für jeden chronisch kranken Patienten destruktive Einflüsse: Er gerät immer mehr in die katabole Stoffwechsellage , in eine Regulationsstarre hinein, die umso schwerer zu therapieren ist, je länger sie bestanden hat. Nur wenn wieder genügend Somatotropes Hormon (STH) freigesetzt wird, wird Gesundheit wieder möglich. Voraussetzung hierfür ist aber, die katabol wirkenden Einflüsse, die auch die Ausschüttung von STH aus der Hypophyse hemmen, abzustellen. Dem ganzheitlichen Zahnarzt kommt somit bei jedem chronisch kranken Patienten die wichtige Aufgabe zu, katabol wirkende Einflüsse zu erkennen und zu beseitigen. Praktisch geschieht dies z. B. mit dem SRT-Gerät der Fa. Vega , mittels dem die Stoffwechselreaktionslage bestimmt und auch therapiert werden kann. Beim anabol Erkrankten sind vor allem allergene zahnärztliche Werkstoffe zu identifizieren und zu therapieren. Beim katabol Erkrankten ist die Diagnose und Beseitigung toxischer Belastungen angezeigt. In beiden Fällen kann es notwendig werden, gravierende Veränderungen der vorhandenen Oralsituation vorzunehmen. Eine Teilsanierung bedeutet oft nur einen Teilerfolg, der wenig am subjektiven Zustand des Patienten ändert. Dies ist immer eine frustrierende Erfahrung, die sowohl dem Patienten als auch dem Therapeuten erspart bleiben sollte. Um eine am richtigen Punkt ansetzende Therapie zu ermöglichen, hat es sich bewährt, eine quantifizierende Bewertung der vorliegenden Belastungsfaktoren durchzuführen. Methoden hierzu sind die Elektroakupunktur (Vegatest), bei der die gefundenen Belastungsampullen über die Prozentskala oder den Biologischen Index gefiltert werden. Faktoren mit hohem Prozentwert oder Biologischen Index haben einen hohe kausalen Stellenwert. Auch kinesiologisch läßt sich mittels des Reba-Gerätes nach Banis und Jössner der Stellenwert der jeweiligen Belastungsfaktoren identifizieren: Zunächst werden die Energiewerte des Patienten gemessen (Vital/Emotional/Mental/Kausal). Die ermittelten Belastungsampullen werden zentral (oberhalb des Schlüsselbeins) aufgelegt. Je höhere Vital- und Emotionalwerte mit zentral aufgelegter Belastungsampulle zu finden sind, umso wichtiger ist die Therapie des entsprechenden Befundes. Denn: Je höher der Zuwachs an Energie , umso mehr gewinnt der Patient durch die Reduktion des jeweiligen Belastungsfaktors. Auf diese Weise lassen sich Fehltherapien vermeiden: Es gibt unübersehbare Hinweise, dass unbewußten seelischen Konflikten absolute Priorität als Krankheitsdisposition und -auslösung einzuräumen ist. Wenn psychischer Stress die dominante Belastung ist, könnten die Mittel der Psychosomatischen Energetik nach Dres. Banis erfolgversprechend eingesetzt werden. Es wäre fatal, wenn z.B. in Unkenntnis dessen eine belastende zahnärztliche Sanierung mit Entfernung von Metallen, Zähnen oder Implantaten durchgeführt würde.

Warum implantieren Zahnärzte ?

1. Motiv des Helfens: "Eigene Zähne" statt "Gebiss im Wasserglas"
2. Nutzung unreglementierter Behandlungsfreiräume (Privat- statt Kassenbehandlung)

3. Kommerzielle Erwägungen: "Das Implantat ... ist .. eine der wohl bestbezahltesten  Leistungen innerhalb der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde." (Hardy Gaus)

Kontraindikationen (nach Dr. Dietrich Volkmer )

1.

Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand, Rheuma, Diabetes, Autoaggressions- Erkrankungen

2.

Menschen mit schlechtem Immunsystem / in der Rekonvaleszenz

3.

Generalisierte Parodontose / Zahnverlust infolge von Entzündungen

4.

Mangelnde Pflege

5.

Menschen in schlechter psychischer Verfassung

6.

Chronische Entzündungen im Kiefer nach Wurzelbehandlungen, Wurzelspitzenresektionen, Wundheilungsstörungen, "Restostitis"

7.

chronische Störungen im Bereich der zugehörigen Resonanzkette

Immundiagnostik vor einer Implantation : Gendiagnostik und laboranalytische Verfahren

Vitamin-D3-Rezeptor (Vd3R)

Dieser Rezeptor hat eine Schlüsselrolle

    -- beim Knochenabbau/ -aufbau

    -- für die Kalzium-Homöostase

    -- im Knochenstoffwechsel

==> Eine reduzierte Genaktivität führt zur Beeinträchtigung der Kalziumaufnahme aus dem Darm.

Folgen:

    - Verringerung der Knochendichte

    - Frühverluste nach Implantation

    - Knochenabbau am Implantat

Kollagen-Typ 1alpha1

Dieses Kollagen lässt Rückschlüsse auf den differenzierten Aufbau von Knochenmasse zu. Gendefekte weisen hin auf ein erhöhtes Risiko für  Osteoporose,  Osteogenesis imperfecta und eine bis zu 95 % höhere Neigung zu Wirbelfrakturen.

Mögliche Folgen können sein: Eine reduzierte Knochenheilung sowie ein Frühverlust nach Implantation.

Check der aktuellen Knochenstoffwechselbilanz

Ob aktuell eher knochenabbauende  oder  -aufbauende Vorgänge kennzeichnend sind für die Verfassung des Patienten, ist durch die Bestimmung folgender Substanzen zu überprüfen:

    - Osteocalcin im Serum ist ein  Marker für den Knochenaufbau.

    - Pyrridinolin im Harn  ist ein  Marker für den Knochenabbau

Je weniger Pyrridinolin und je mehr Osteocalcin zu finden ist, desto günstiger sind die Voraussetzungen für eine Implantation. Bei ungünstigen Werten empfiehlt sich eine  Korrektur der Stoffwechselsituation mit geeigneten Mitteln.


Indikation: zahnloser Kiefer (- bereich )

Traditionell wurde der Hauptanwendungsbereich von Implantaten darin gesehen, herausnehmbaren Zahnersatz besser mit dem Kiefer zu verbinden. Mittlerweile ist der Anwendungsbereich wesentlich umfangreicher. Festsitzende Brücken statt herausnehmbarer Prothesen sind Realität geworden.

 

V o r t e i l e

N a c h t e i l e

Zugewinn an Kauleistung

Gefahr der Überschätzung des zu erwartenden Kaukomforts

natürlicheres Aussehen

wegen fortgeschrittenem Lebensalter oft verringerte Belastbarkeit

Körpergefühl wie "eigene Zähne"

Schwächung der Konstitution

 

Entstehung neuer gesundheitlicher Probleme (oft fälschlich begründet mit "Alterserscheinung")

 

Verschlimmerung bereits vorhandener chronischer Leiden

herausnehmbarer Zahnersatz statt implantatgestützter Zahnersatz

"Es ist einfacher, die Lösung der Kauprobleme in einer direkten Verankerung der Zahnersatzkonstruktion im Knochen zu suchen, als z. B. im zahnlosen atrophierten Kiefer eine Totalprothese durch ein korrektes Okklusions- und Artikulations-onzept und eine adäquate Randgestaltung zur Funktion zu bringen." (Hardy Gaus )

Grundsätzliche Voraussetzungen für dauerhaften Erfolg in der zahnärztlichen Implantologie

Sami Sandhaus, der Pionier der metallfreien Implantation, hat für eine erfolgreiche Implantation vier Pfeiler benannt:

1. RESPEKT vor dem physiologischen Kapital des Patienten, deswegen ist schonenstes, minimalinvasives Vorgehen angezeigt Dies schließt sorgfältigste Erfassung der Lebensananmnese und umfassende Diagnostik mit ein.

2. BIOKOMPATIBILITÄT des Materials, das implantiert wird ( Primum nil nocere !) OSSEOINTEGRATION BEDEUTET NICHTS ! Sie ist nicht gleichbedeutend mit Biokompatibilität ! Jede Legierung kann sich integrieren, auch ein verrosteter Eisennagel: Der Knochen klebt an den Metalloxiden. Die "Osteointegration" findet kombiniert mit der Kalziumeinlagerung statt. Beim Knochenbruch entsteht Kallus mit Kalziumeinlagerungen. Wenn Metalloxide vorhanden sind, verbinden sie sich anstelle des Kalziums mit dem Knochen.

3. IMMUNOKOMPATIBILITÄT: Jegliche Störung von immunologischen Abläufen zu vermeiden, ist das wichtigste. Jedes Metall, das in den Organismus eingefügt wird, ist den metabolischen Abläufen ausgesetzt. Jeder Patient reagiert ganz anders. Das Immunsystem wird durch Metalle belastet, die T-Lymphozyten nehmen Metalloxide auf und infizieren andere Zellen. Es ist unmöglich, individuelle immunologische Tatbestände zu verallgemeinern! Ein ganz genaues Blutbild ist erforderlich, dazu immunologische Tests, z. B. Speichelanalyse, Epikutananalyse und am aussagekräftigsten der Melisa-Test (Lymphozyten-Transformations-Test = LTT).

4. GLEICHGEWICHT zwischen diesen Faktoren !

Überlastung

Das wichtigste hinsichtlich der Funktion ist eine gute Okklusion. Wenn auf ein Implantat zuviel Last liegt, dann verträgt der Knochen das nicht: Wo Druck, dort Trauma ! Der natürliche Zahn hat eine endoossöse Resilienz. Beim Implantat ist immer eine ankylotische Verbindung vorhanden ( Sami Sandhaus).

Minimalivasive Implantation:

Sandhaus' Forderung nach Respekt vor dem physiologischen Kapital des Patienten wird durch ein  relativ neues Verfahren in besonderer Weise in die Wirklichkeit umgesetzt:  Durch eine spezielle Auswertung eines dreidimensionalen Computertomogramms (CT)  oder einer Digitalen Volumentomographie (DVT)  (z.B. mit der Software CeHa-imPLANT med 3D) kann genau bestimmt werden, wo der Platz für Implantate vorhanden ist, sowie, welche Ausmaße ein Implantat haben kann. Anschließend kann unter Umständen eine sogenannte "minimalinvasive Implantation" vorgenommen werden. Dabei wird mittels einer präzisen Bohrschablone  die Lage der Bohrungen für die Implatatpfosten  durchgeführt . Der Vorteil: Keine Blutung, keine Schwellung, keine  Nachbehandlung. Voraussetzung ist jedoch, dass genügend  Knochen vorhanden ist. Wenn Maßnahmen zum Knochenaufbau (Augmentation, Knochentransplantat, Knochenspreizung, Verlagerung des Kieferhöhlenbodens/Sinuslift) nötig sind, sind  umfangreichere chirurgische  Maßnahmen unvermeidlich.

 

Adaptation des Kauorgans
Das Kauorgan funktioniert nach den Regeln eines biologischen Funktionskreises. Dieser funktioniert nur dann reibungslos, wenn alle seine Glieder intakt sind und in physiologischer Weise zusammen arbeiten. Glücklicherweise ist gerade das Kauorgan mit einer hohen Adaptationsfähigkeit ausgestattet, so dass Störungen in einem oder mehreren Teilbereichen des Funktionskreises erstaunlicherweise lange Zeit kompensiert werden können (Hardy Gaus).


3000 Implantattypen

Die Implantologie wurde auf Träumen gebaut. Es gibt jetzt 3000 Typen von Implantaten, die sich nicht voneinander unterscheiden. Über das "beste" Implantat ist nur soviel zu sagen, daß das mit den meisten Publikationen als das beste eingeschätzt wird (Prof. Sandhaus). Allein in Deutschland werden 180 verschiedene Implantattypen angewendet. 75%  des Marktanteils teilen sich drei Hersteller.

Tierversuche

Das häufige Argument, weil ein Material im Tierversuch getestet worden ist, deswegen sei es auch beim Menschen biokompatibel, basiert nach Sandhaus auf einem Trugschluß. Histologische Untersuchungen nach Tierversuchen könnten nur eingeschränkt zur Beurteilung herangezogen werden: Der Blutverlust auf dem Transport allein führt schon zu verzerrten Ergebnissen.

Metallose als Folge der Verwendung von Gußlegierungen

Beim Gießen entstehen Metalloxide, deswegen ist die Verwendung von gegossenen Legierungen nach Sandhaus' Meinung als "Sünde" gegen die Physiologie des menschlichen Organismus zu betrachten. Oxidation ist immer Prä-Korrosion. Oxide belasten die Lymphozyten. Die T-Lymphozyten informieren alle anderen Zellen und mobilisieren die Abwehrreaktionen der zellulären Phase. Dies ist ein therapeutisch nicht beeinflußbarer Vorgang !

Symptome einer Metallose

Nach Sandhaus können folgende Symptome vorhanden sein: Kopfschmerzen, Gesichtsbrennen, Neuralgien, Erytheme, Blutungen. Kumulative Effekte durch das Vorhandensein von mehreren Metallen (Polymetallismus) im Mund (z. B. Amalgam, Titan, Goldlegierungen) können zu massiven Beschwerden führen. Probleme zeigen sich oft in Form von Nieren- oder Lungenbeschwerden, Arthritiden, lokalen und allgemeinen rheumatischen Erkrankungen. Auch die Multiple Sklerose ist oft Folge einer Metallose, ebenso wie eine Leukokeratose durch eine Bimetallsituation entstanden sein kann: Bei 1500-facher Vergrößerung sind die Metallpartikel im Gewebe im Mikroskop sichtbar.

Zur toxikologischen Bewertung von Titan

Im toxikologischen Standardlehrbuch von Marquardt/Schäfer von 1994 findet sich im Kapitel „Chemische Kanzerogenese“ ( S. 133) die lapidare Bemerkung: „Viele Metallionen sind genotoxisch wirksam oder induzieren Mutationen durch Fehler bei der semikonservativen (replikativen) DNA-Synthese. Dementsprechend besitzen Titan, [!! d.V.] Nickel, Cadmium, Chrom-VI, Beryllium und einige ihrer Verbindungen und möglicherweise Quecksilber kanzerogene Aktivität meist an der Expositionsstelle (subkutane und inhalative Applikation).“ Nicht nur Ruß und Asbest, sondern auch andere Partikel „wie Titandioxid, Zeolith, Talkum“ haben bei inhalativer Einverleibung eine Reiz-Kanzerogenese“ in Gestalt von Lungentumoren bzw. Phäochromocytomen zur Folge. Grundsätzlich gilt für schwerlösliche Partikel mit nur geringer cytotoxischer Wirkung auf Makrophagen, dass sie ab einer bestimmten kritischen Dosis zu entzündlichen Reaktionen und fibrotischen Veränderungen führen: „Dazu gehört Ruß aus Dieselmotoren, Toner für Kopiermaschinen und Titandioxid.“ ( S. 226) Nach Marquardt/Schäfer ist bei Kunststoffen mit in der Polymermatrix eingeschlossenen Farbmitteln wie Titanoxid oder Ruß die Toxikologie dieser Stoffe ohne Bedeutung ( S. 627). Dieser Standpunkt missachtet, dass gerade Kunststoffe einem Verschleiß unterliegen, z. B. ausbleichen, die Farbe verlieren oder sich nach einer gewissen Zeit makroskopisch zersetzen. Von allen Titanverbindungen können vor allem die Titanhalogenide äußerst problematische biologische Wirkungen haben: Z.B. reagiert Titantetrachlorid ebenso wie Titantetrafluorid mit Wasser hydrolytisch mit Bildung von stark ätzender hydrochloriger Säure ( S. 281). Vermutlich ist diese Reaktionsmöglichkeit der Grund, warum bei Inkorporation von Titanlegierungen im Mund von der Verwendung fluoridhaltiger Mundpflegemittel abgeraten wird. Bei ph-Abfall im Mund muss mit dem Freiwerden von reaktionsfähigen Titanionen gerechnet werden, vor allem bei mechanischen Oberflächenbeschädigungen. In Anwesenheit von Bakterien muss auch mit der Entstehung vonreaktionsfähigen organischen Titanverbindungen gerechnet werden, ebenso wie anorganisches Quecksilber zu organischen Hg-Verbindungen im Mund umgewandelt wird. Grundsätzlich muss bei anorganischen Titanverbindungen die Möglichkeit von Zellschäden infolge Hydrolyse, bei organischen Titanverbindungen mit neurologischen Symptomen, Herz-Kreislauf- sowie Leber- und Nierenfunktionsstörungen gerechnet werden (zit. nach Reinhard Ludewig: Akute Vergiftungen) Von therapeutischer Bedeutung ist der Hinweis: „Mangan, Magnesium, Calcium, Zink, Eisen, aber auch Chelatbildner ( Diethyldithiocarbamat-DDC oder Ethylendiamintetrazetat-EDTA) können gegen­über Metallinduzierter Toxizität und Kanzerogenese antagonistisch wirksam sein.“ ( S. 133)

Symptome bei Materialunverträglichkeiten (nach J. Thomsen et. al.)

Die von Sandhaus beobachteten Symptome finden sich auf der Liste von Thomsen wieder, die aus Beobachtungen während mehrerer Jahrzehnte Materialtestung resultiert:

 

Lokale Symptome im Mundraum          

wiederkehrende Zahnfleischentzündungen

Zahnfleischrückgang

Parodontitis

 Geschmacksstörungen

 

Zungenbrennen

Salzgeschmack / Chemiegeschmack

wiederkehrende Infekte(z.B.Aphthen)

Schmerzen an einzelnen Zähnen, . z. B. bei Grippe       

Systemische         Beschwerden        

 

 

 

 

Kopfbereich

Kopfbrummen

Vibrationsgefühl

Lichtempfindlichkeit

Tränen des Auges

HNO-Bereich

Mandelentzündung

 

 

 

vegetative Störungen

Müdigkeit

Schwindel

Schlaflosigkeit

keine Erholung im Urlaub

 

Konzentrationsschwäche

Energielosigkeit

unklare Angstgefühle

keine Erholung durch Schlaf

 

Kopfschmerzen

Benommensein

Hautrötungen

atypische Leistungsschwäche

 

Chronisches Müdigkeitssyndrom

Übelkeit und    Druckgefühl über dem Plexus solaris

MCS-Syndrom (übersteigerte Empfindlichkeit gegenüber Chemikalien)

Gefühl allgemeiner Schwere

Erkrankung des Verdauungstraktes

Störungen der Darmflora

Mykosen

Allergien

 

Lunge

Atemnot

Hustenreiz

Bronchienspasmus

Einatmungsschwierigkeit

Herz

Herzklopfen

Pulsunregelmäßigkeiten

Herzschmerzen

Rhythmusstörungen

 

Ziehen in der   Herzgegend

 

 

 

Kreislauf

Kreislaufschwäche

 

      schwankender Blutdruck

ohne erkennbare Ursache

Nervliche Krankheiten

  Tinnitus

Neuralgien

Missempfindungen

 Polyneuropathie

 

Migräne

 

 

 

Abwehrsystem         

lnfektanfälligkeit

 

 

chronische Abwehrschwächen

Muskelbeschwerden 

Missempfindungen

Rheuma

 Spannungsgefühle

Muskelkrämpfe

 

Muskelschwäche

Gelenkschmerzen

Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen

 

Ein Internist wird mangels Ausbildung niemals ahnen, dass bei Symptomen dieser Art eine Metallbelastung als  ursächlicher Faktor zumindest mitbeteiligt sein kann !

Antikörper gegen Metalloxide

Metallose bedeutet: Korrosionsprodukte , d.h. Metalloxide bzw. Ionen befinden sich im Weichgewebe und wirken toxisch auf den Zellstoffwechsel: Zellen sterben ab und müssen neu aufgebaut werden. Die Metallose ist unsichtbar, wenn nur geringe Mengen im Gewebe vorhanden sind. Der Lymphozytentransformationstest (MelisaTest / LTT) zeigt jedoch die Wahrheit, ob es zu einer Bildung von Antikörper gegen Metallionen gekommen ist.

Nach Prof. Stejskal (Stockholm) waren in 10 % der untersuchten Fälle im LTT Titanallergien feststellbar. Dr. K. Gerber aus Berlin berichtet über eine ca. 30%-ige Allergierate gegen Titan bei von ihr veranlaßten Untersuchungen.

Tätowierung - Pigmentierung

Bei größeren Mengen zeigt sich ein Tätowierungseffekt (wie z. B. bei der Inkorporation von Amalgampartikeln oder Schleifstaub). Metallpigmentierungen am Zahnnfleischsaum weisen immer auf eine Metallose hin. Dies bedeutet oft, dass sich in der Tiefe des Knochens auch eine Metallbelastung befindet. Manchmal stellt sich dies im Röntgenbild dar, als wäre ein Granulom vorhanden., in Wirklichkeit jedoch handelt es sich um eine Metallose.

Grundsätzlich ist in allen Situationen, wo Elektrolyte vorhanden sind, mit einer Metallose zu rechnen. Die Größenordnung ist abhängig vom metabolischen Gleichgewicht ; je größer die Schwankungen bzw. intra- und extrazellulären Differenzen im Säuregrad ( pH-Wert), desto intensiver ist die Ionenwanderung und Einlagerung der Metalloxide.

Galvanismus

Eine Metallose wird wesentlich durch galvanische 'Reaktionen mitverursacht. Stromfluss ist gleich Ionenfluss, , d.h. Transport gelöster Metallionen ins Gewebe. Es ist bekannt, daß durch galvanische Effekte elektrische Ströme generiert werden, die das 1000 bis 100000-fache des normalen neuronalen Leistungspotentials betragen.

Zusätzlich werden thermische und elektrische Reize über das Implantat direkt ins körperinnere Gewebe geleitet. Neben dem Oxidzerfall des Titans sind bei Suprakonstruktionen ( Kronen oder Brücken aus Edelmetallen) galvanische Auflösungsprozesse mit verstärkter Einlagerung ins Gewebe zu erwarten. Die Immunreaktion des Organismus ( Bildung von Antikörpern) ist im LTT nachweisbar.

Korrosion als Zwillingserscheinung des Galvanismus

"Selbst das angeblich völlig inerte Titan wird über Jahre hinweg verschiedenen korrosiven Zersetzungsprozessen ausgesetzt. Resorbiertes Fremdmaterial ... [wird] durch Bindung an Eiweißkörper ... im ganzen Organismus, auch fernab des lokalen Implantatgeschehens, verteilt und unkontrollierbar verstoffwechselt. " (Hardy Gaus ) Die Korrosion wird verstärkt durch Kontakt mit Fluoriden aus Zahnpasta und Mundspüllösungen, auch durch Kontakt mit sauren Speisen und Getränken (Limonaden, Fruchtsäfte, gezuckerte Getränke) .

Candida

Infolge der Metallbelastung ist sehr häufig auch eine Belastung mit dem Pilz Candida albicans vorhanden, der physiologisch darauf spezialisiert ist, Metalloxide wie ein Staubsauger zu binden. Jede rein antimykotische Therapie (z.B. mit Nystatin) ohne Metallausleitung ist zum Scheitern verursacht , da sie die Ursache des Pilzbefalls ausblendet.

Titan: schöngeredete ständige Oxidation

Es wird zwar gesagt, daß Titan eine hohe Oberflächenstabilität hat und keine Ionen abgibt, dies ist jedoch falsch. Bei Titan entsteht jede Nanosekunde eine neue Oxidschicht, und es kommt zur Abgabe von Oxiden in den Knochen in einem Bereich bis zu drei Zentimetern rund um das Implantat. Dies ist im Tierversuch bewiesen. Das Titan-Implantat wird vom Gewebe nur toleriert, aber nicht akzeptiert. (Sandhaus: "Man toleriert die Schwiegermutter, aber deswegen akzeptiert man sie nicht!")

Eine Ausnahme von dieser Erfahrung bilden ersten Erfahrungen zufolge allein die neuen Biocer-Implantate der Fa. OMT, welche eine speziell beschichtete Oberfläche aufweisen. Dadurch wird der Galvano-Effekt vermieden.


Grundlegende Bedeutung des Milieus

Das Milieu-Prinzip „Le microbe et rien, le terrain tout!“ besagt: Das Material bedeutet nichts, das Milieu alles! Das Problem ist nicht das Titan, sondern dessen Wirkung an den Lymphozyten: Immunglobuline werden produziert, Autoaggressionskrankheiten entstehen. Falls es gelingt, mittels geeigneter Therapie (z.B. Milieu-Therapie nach Prof. Enderlein/Sanum-Therapeutika) die veränderten isopathischen Formen zurückzubilden, kann Besserung erreicht werden, auch wenn Titan im Körper verbleibt. (Dr. Thomas Rau, Chefarzt der Paracelsusklinik Lustmühle, St. Gallen/ Schweiz). Bei einem positiven LTT-Test ist allerdings davon auszugehen, dass eine Entfernung der allergisierenden Metalle unvermeidbar ist.





Störherd

Hardy Gaus hat die Problematik der Zahnimplantate aus Titan aus ganzheitlicher Sicht klar benannt: "Dem erfahrenen Störfelddiagnostiker fällt immer wieder auf, dass grundsätzlich jedes zahnärztliche Implantat irgend wann als mehr oder weniger starker Störherd im Bereich der offenen oder stummen Zahnstörfelder in Erscheinung tritt. " Der Zeitpunkt hängt ab "vom Verhältnis der Gesamtkonstitution (Energielage) zur Gesamtbelastung eines Organismus".

Verträglichkeit

"Sämtliche Dentalmaterialien von metallischer oder organischer und/oder anorganischer chemischer Struktur [sind] Fremdmaterialien, auf die sich der Organismus jederzeit sensibilisieren und auf die er mit Unverträglichkeitsreaktionen reagieren kann."

"Die ... Verträglichkeit eines Materials [ist] ein völlig individuell zu bewertender Aspekt. (...) Dies begründet die Notwendigkeit, bei möglichst jedem Patienten die zu verwendenden Dentalmate-rialien vor ihrem Einsatz auf Verträglichkeit zu testen." " Eine verlässliche Aussage über die Dauer der Verträglichkeit des Materials ist keinesfalls möglich." (Hardy Gaus)

Absolut indiskutabel

"Einige Dentalmaterialien [haben] sich als absolut indiskutabel erwiesen. Dazu gehören neben dem quecksilberhaltigen Amalgam und dem Dentallegierungsbestandteil Palladium auch das Titan." (Hardy Gaus)

Milzbelastung

Titan kann zu einer Belastung der Milz führen. "In der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) [ist die Milz] der wichtigste Ort zur Gewinnung der Nahrungsenergie und damit eines der Hauptorgane für die erworbene Konstitution. Titanimplantate müssen damit zwangsläufig zu einer Schwächung oder gar Blockade der "Mitte führen." (Hardy Gaus)

breitflächiger Kontakt

"Durch die direkte knöcherne Einheilung ... kommt es zu einem breitflächigen Kontakt zwischen Fremdmaterial und abwehrzellreichem Knochenmark. Was sich biochemisch und physiologisch, aber auch elektrochemisch in diesem Grenzflächenbereich abspielt, lässt sich nicht einmal annähernd in Versuchen überprüfen und vorhersagen. (..) Der normale Knochenstoffwechsel wird ... sicherlich beeinträchtigt." (Hardy Gaus)

Nierenbelastung

Da der Knochen nach traditioneller chinesischer Anschauung zum Funktionsbereich der Niere gehört, muss von einer Belastung dieses Funktionskreises ausgegangen werden. Die Niere gilt in der TCM als Wurzel der vererbten Konstitution. Das Implantat führt damit zu einer besonders tiefgreifenden energetischen Störung. (Hardy Gaus)

Einwanderungspforte für Bakterien

Hardy Gaus konstatierte im Jahr 2001, es gäbe derzeit noch kein einziges Implantatsystem, welches eine Verwachsung der Gingiva mit dem Implantatkörper ermöglicht. "Ein hermetischer Abschluss gegen den Zutritt von Bakterien in das Körperinnere, wie beim natürlichen Zahn, ist damit nicht gewährleistet. (...) Es kommt zu einer Dauerfistelung im von Bakterien übersäten ( 300-500 verschiedene Keime) Mundbereich."

=> Folge: Bei schlecht funktionierender Körperabwehr kann es zu lokalen "Periimplantitis" ) oder auch zu generalisierten Infektionen kommen.

Die Erfahrungen mit Keramikimplantaten von Typ "Z-Look" zeigen, dass die Gewebeverträglichkeit des Materials Zirkondioxid die Neubildung von Weichgewebe fördert und sich eine enge Gewebsmanschette um das Implantat bildet. Den klinischen Eindruck, dass die bakterielle Einwanderungspforte bei Z-Look-Implantaten  im Vergleich zu Titan deutlich reduziert ist, kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen . Kritisch ist jedoch die erste Zeit nach der Implantation: Vor allem bei Belastung des Implantats, aber auch infolge von Umbauprozessen im Knochen kann ein Spalt zwischen Implantat und Knochen entstehen, der zur Lockerung führt, der Klopfschall zeigt dann die mangelnde Integration. Dies ist jedoch kein Grund, das Implantat zu entfernen: Das Z-Look-Implantat wird unter Betäubung ein wenig tiefer eingedreht, um  am Hals des Implantats wieder einen  engen Kontakt zum Knochen herzustellen und zu verhindern, dass Bindegewebszellen einwachsen. Unterstützend kann Neuraltherapie, Injektionsakupunktur  nach Gleditsch oder auch eine lokale Ozontherapie  eingesetzt werden, um die Durchblutung und Stoffwechselaktivität des Knochens zu fördern. Das Verlustrisiko für das Implantat läßt sich so  erheblich minimieren.

Schwächung der Abwehrkräfte

Selbst wenn keine örtliche oder generalisierte Infektion vorhanden ist: Der Organismus muss für diesen Kraftakt seine ganzen Abwehrresourcen auf diesen Störbereich konzentrieren. Eine Schwächung der Gesamtkonstitution ist vorprogrammiert.

Belastung des Lungenmeridians

In der TCM wird die Hauptaufgabe der Abwehr dem Funktionskreis der Lunge zugeschrieben. Eine Schwäche in diesem Bereich ist deshalb nur eine Frage der Zeit.

Dreifache Primärstörwirkung von Implantaten:

 

1.

2.

3.

Titan

Knochen

  Abwehr

Milz

 Niere

Lunge

Nahrungsenergie

 Lebensenergie

 Atemenergie

 Verständnis

Willenskraft

 Unterscheidungskraft

erworbene Konstitution

vererbte Konstitution

Gesamtkonstitution

Zubereitung der Essenz

Speicherung der Essenz

Kontrolle der Qi-Energie

Energietransport

grobstoffliche Energie

 feinstoffliche Energie

Transformation

 Materielle Ebene

 Seelische Ebene

qualitativer Unterschied: Schadstoff -- Implantat

Alle bekannten Schadstoffe stören in der Regel nur einen Funktionskreis. Die Problemzonen des Titan-Implantats bewirken eine dreifache Primärstörwirkung. Dadurch potenzieren sich die Möglichkeiten von Sekundärstörwirkungen.

Elektrosensibilität und Resonanzeffekte

Ein zusätzliches Phänomen ist das Auftreten von Elektrosensibilität und Störungen infolge der Resonanz der Metalle im Gigahertzbereich, dem Frequenzbereich, der im Mobilfunkbetrieb genutzt wird. Die Werte der Resonanzfrequenzen von Metallen sind:

Gold

3,7  GHz

Silber

4,6  GHz

Titan

2,46 GHz

Quecksilber

1,4  GHz

Platin

2,5  GHz

Die Telecom benutzt die Frequenz 2,4 GHz für die Funkkommunikation, Resonanzeffekte sind von daher statistisch in größerem Ausmaß zu erwarten. Es liegt eine unveröffentlichte Studie vor, die bei einem Schweizer Investment-Büro erstellt wurde. Wegen einer auffällig hohen Krankheitsrate bei den Mitarbeitern, die vor bis zu vier Bildschirmen gleichzeitig in einem Großraumbüro saßen, deren Computer über Funkkommunikation vernetzt waren, wurden alle Metalle (Zahnmetalle/ Brillen) im Kopfbereich der Mitarbeiter entfernt und metallfreien Lösungen gefunden. Die Krankheitshäufigkeit ging daraufhin schlagartig und signifikant zurück (mündliche Mitteilung von Dr. Volz). Berichte über Krankheiten durch Elektrosmog hat auch Dr. Braun -von Gladiß (vgl. www.gladiss.de) publiziert.

Reflexzonen und Somatotopien

Reflexzone: Der ganze Körper spiegelt sich in Teilen seiner selbst. Es handelt sich um holographische Repräsentationen des Ganzen im Kleinen. Viele funktionelle Störungen lassen sich über Reizverfahren an der Körperoberfläche ausgleichen ( z. B. Fußreflexzonenmassage, Akupunktmassage nach Penzel, Ohrakupunktur) .

Somatotopie: (soma: Körper und topos - Ort) : Innere Organe projizieren sich landkartenartig an die Hautoberfläche. Beispiele sind die auch in der Schulmedizin bekannten Head ' schen Zonen oder die noch als "unwissenschaftlich" etikettierte Aurikulomedizin (z. B. Ohrakupunktur).

Akupunktur

Akupunkturreize dürfen nur relativ kurzfristig gesetzt wrden, weil der Organismus sonst Reaktionsbildungen dagegen entwickelt. Akupunkturnadeln werden in der Regel einige Minuten lang, meist bis zu einer halben Stunde, selten als Dauerakupunktur bis zu einer Woche.

Akupunktur bewirkt Veränderungen innerer Organfunktionen, vegetativer und energetischer Zustände, von Gefühlen, Hormonen und Immunfunktionen (nach Dr. K. Braun-von Gladiß).

Akupunkturnadeleffekt

In der Akupunktur werden Nadeln aus Gold oder Silber benutzt, um Energie in den Meridianen zu stauen oder zum Fließen anzuregen. Ein Metallimplantat ist einer dicken Akupunkturnadel zu vergleichen, die an dem Ort den Energiefluss unterbricht bzw. staut. So wie ein Blitzableiter elektrische Energie und das Licht eines Blitzes umleitet, beeinflusst das Implantat den ionischen, elektrischen Fluss zwischen den Körperzellen sowie den Biophotonenaustausch im Gewebe. Auf diese Weise werden biochemische und -physikalische Steuerungs- und Austauschprozesse gehemmt.

Metallschmuck

Metallschmuck ( vor allem circulärer Schmuck wie Armband oder Halskette) kann den Energiefluß des Organismus nachhaltig stören. Oft entsteht eine Art "Kurzschluß" der Energieströme - dem Chi - in den Meridianen. Dies ist ein ständiger Streß, den der Körper kompensieren muß. Für 3 bis 4 Stunden gelegentlich abends ist ein gesunder Organismus in der Lage, einen solchen Reiz zu kompensieren, ohne Schaden zu nehmen.

Piercing

"Ich habe in den letzten Jahren viele überwiegend junge Patientinnen behandelt, bei denen zum Beispiel vegetative und andere energetische Symptome, Kopfschmerzen oder Übelkeit allein damit verschwanden, dass sie sich überzeugen ließen, das Piercing im Ohr, im Nabel, Gesicht oder Genitale zu entfernen und sich die Narbe neuraltherapeutisch entstören zu lassen.“ ( Dr. K. Braun-von Gladiß)

Implantat - eine ideale Lösung ?

" Wenn man allerdings sämtliche physiologischen Gegebenheiten des natürliche Odontons mit denen des künstlichen Implantates vergleicht, kann man unschwer feststellen, dass die Implantatentwicklungen noch weit vom Idealzustand und der Lösung sämtlicher Probleme entfernt sind" konstatierte Hardy Gaus im Jahr 2001. Mittlerweile gibt es Alternativen, die dieses Statement zumindest teilweise relativieren.

Alternativen zu traditionellen Titanimplantaten:

Dr. Rudelt aus Hamburg hat vor zwanzig Jahren für Zahnimplantate die ersten Zirkonium-Implantate  in Zusammenarbeit mit der Firma Pentax angewandt, die teilweise noch heute im Mund sind. Wegen dem Rückzug von Pentax aus diesem Geschäftsbereich konnten keine weiteren Erfahrungen mit diesem System gemacht werden.

Die nächste Entwicklung waren die Sigma-Implantate aus Zirkon-Keramik nach Prof. Sami Sandhaus / Lausanne , die vor ca. 15 Jahren als nächste auf den Markt kamen, sich aber nicht durchsetzten.

Basierend auf einer geänderten Zusammensetzung und Herstellungsweise wurden von Dr. Ulrich Volz Zirkonimplantate (Volzirkon) seit 2001 als Prototypen verwendet, von denen mittlerweile über 3000 Stück (Bezeichnung der 3. Generation: Z-Look3-Implantate) eingegliedert wurden. Seit 2004 ist dieses Implantat des erste zertifizierte nicht-metallische Zahnimplantat. Zirkonoxid wird für z. B. Hüftendoprothesen seit fast 20 Jahren erfolgreich verwendet.

Die Biocer-Implantate der Fa. OMT aus Lübeck bestehen aus einer Titanlegierung, die eine spezielle Oberflächenbeschichtung aufweist. Galvanische Reaktionen werden dadurch ausgeschaltet. Die Zellverträglichkeit in vitro zeigt äußerst gute Werte. Auch die ersten klinischen Erfahrungen an Patienten, die herkömmliche Titanimplantate nicht vertragen haben, sind positiv.

Materialeigenschaften von Z-Look3-Zirkondioxid (ZRD)

ZRD hat keine freien Elektronen, eine geringe thermische und elektrische Leitfähigkeit und eine Biegefestigkeit von 1200-1500 MPa ( Titan hat 400 MPa). Es liegen mittlerweile mehr Studien zur Biokompatibilität von ZRD vor als für Titan. Alle Studien belegen die hervorragende Biokompatibilität, diese Einstufung der Kompatibilität darf somit als gesicherte Erkenntnis angesehen werden kann.

Der Hauptvorteil des ZRD ist die hohe mechanische Stabilität. Als Einstück-Implantat entfällt die Knochenrückbildung zwischen Implantat und Krone, die „biologische Breite“ ist besser. Es ist kein zweiter chirurgischer Eingriff nötig, in bestimmten Fällen kann auch eine Sofortimplantation nach Zahnentfernung vorgenommen werden: Der Patient kommt mit seinem erkrankten Zahn und verlässt die Praxis mit einem Implantat mit provisorischer Krone. Der einzige Nachteil ist, dass das Implantat in der Einheilphase vor Belastung geschützt werden muss. Dies erfolgt durch eine Schutzschiene in der Art einer  Miniplastschiene bzw. Kiefergelenksentlastungsschiene.  Falls  zu überkronende Zähne das Implantat  umgeben, ist auch eine speziell gestaltete Kunststoffbrücke als Schutz geeignet. Bei Zirkonimplantaten kommt es zu keinen thermischen und elektromagnetischen Effekten auf das umliegende Gebiet, weder durch Temperaturumleitung noch durch Modulation von elektromagnetischen Frequenzen im Handy-, UMTS- oder W-LAN-Feld ( Dr. Volz).

Eine besondere Innovation ist ein metallfreies Instrumentarium aus weißem ZRD zum Schneiden des Weichgewebes und zur Fräsung des benötigten Bohrkanals. Der Abrieb von Metallpartikeln aus den benutzten Instrumenten wird dadurch vermieden, dies ermöglicht vor allem bei metallsensiblen Patienten ein belastungsvermeidendes Vorgehen.

Im Grenzbereich zwischen Knochen und ZRD kommt es zu einer Knochenverdichtung wie bei natürlichem Knochen eine sog. Kompakta vorhanden ist. ZRD hat eine ausgeprägte Osteoinduktivität: Knochen wächst sogar an das Implantat hoch, so dass ein konkaver Übergang vom Implantat zum Knochen entsteht, im Gegensatz zu einer trichterförmigen Einziehung, wie sie bei Titanimplantaten bekannt ist.

ZRD genügt hohen ästhetischen Ansprüchen, da das Zahnfleisch einen engen Kontakt zum Implantat sucht. Auch die nur halb so große Neigung zu Belagbildung im Vergleich zu poliertem Titan bedeutet geringere Entzündungsneigung und bessere Ästhetik.

Fazit: Ende der Titan-Ära

Die Vermeidung des Titans bei Implantaten reduziert die von Gaus dargestellte dreifache Störwirkung des Titanimplantats. Wenn Titan als Störfaktor des Energieflusses wegfällt, verschwindet die materialbedingte Störung der Mitte innerhalb der fünf Wandlungsphasen. Da ein ungestörter Energiefluss für alle Lebensvorgänge von zentraler steuernder Bedeutung ist, kann dieser Punkt nicht hoch genug als Hauptnachteil des Titan und als Neuheit des ZRD betont werden. Inwiefern das Element Titan als Implantatgrundstoff  durch eine tantalbasierte Oberflächenbeschichtung wie z.B. bei dem Biocer-Implantat gezähmt“ werden kann, muss die Zukunft zeigen.

Für elektrosensible Patienten dürfte das Z-Look-Implantat anzuraten sein, für in dieser Hinsicht besser kompensationsfähige Patienten könnte auch das Biocer-Implantat geeignet sein. Nur Langzeitergebnisse über den Zeitraum von 5 Jahren hinaus wären jedoch geeignet,  wirklich harte empirische Daten zu liefern. Dies steht noch dahin.

Prä-Implantate als Trainingsmaßnahme ?

Seit über 20 Jahren ist unabhängig vom verwendeten Implantatfabrikat ein Phänomen immer wieder beobachtet worden: Nach Verlust eines Implantates war die erneute Implantation an gleicher Stelle ein fast 100-prozentiger Erfolg.

Ausgehend von dieser verbreiteten Erfahrung formulierte Prof. Brenner aus München das Konzept der 2-Phasen-Implantation: Ein sogenanntes Dezidual- oder Prä-Implantat wird gesetzt, nach einer Wartezeit ( zirka 3 bis 4 Monate ) wieder entfernt und durch ein endgültiges Sekundär- oder Permanentimplantat ersetzt.

Das Prä-Implantat soll den Knochen lokal zur Bildung eines Reaktionsgewebes stimulieren und so angemessen auf das Permanentimplantat vorbereiten: Das erste Implantat hat sozusagen einen Trainingseffekt für den Organismus, der den Erfolg des Zweitimplantates sichert. Prof. Brenner empfiehlt, grundsätzlich eine 2-Phasen-Implantation durchzuführen, um Misserfolge und Enttäuschungen zu minimieren. Zur Zeit findet dies jedoch nur in geringem Umfang statt.

Dies mag damit zu tun haben, dass es in der Medizin eher unüblich ist, von vornherein einen Eingriff zweimal zu machen. Nur wenn eine erste Operation scheitern sollte, wird dies als medizinische Notwendigkeit akzeptiert, ansonsten aber auch von den Patienten eher als “Experiment” oder “Übertherapie” abgelehnt, vor allem auch unter dem Kostengesichtspunkt. Die hohen Kosten einer Implantation mögen mit dazu beitragen, dass Patient und Operateur den Anspruch haben, dass alles im ersten Anlauf gelingen soll. Verglichen mit anderen Situationen, in denen erst ein sensibles Zusammenwirken von vielen Faktoren den Erfolg ermöglicht, ist dies jedoch gewagt: Kaum ein Orchester würde ein Konzert geben, ohne vorher vor Ort in einer Generalprobe den Ernstfall simuliert zu haben. Obwohl es eine weit verbreitete Annahme darstellt, ist es unrealistisch, zu erwarten, dass jeder Patient in gleicher Weise auf eine Implantation reagieren wird: So wie jeder Raum seine eigene Akustik hat, hat jeder Patient seine eigene Art, auf ein “einschneidendes Erlebnis” wie eine Implantation zu reagieren. Dies ist nicht zuletzt vielfache Erfahrung bei der Zahnentfernung: Manch Entfernung eines lockeren Zahnes stellt ein größeres Trauma für einen sensiblen Patienten dar als die mühselige operative Entfernung eines Weisheitszahnes bei einem robust veranlagten Individuum.

Wie emotional besetzt ein zahnchirurgischer Eingriff ist, weiß fast jeder aus eigener Erfahrung. Die Vorstellung, dass jeder, vor allem aber ein chirurgischer Eingriff im Zahnbereich mental nicht steuerbare vegetative Reflexe setzt oder auch alte Traumata (z. B. frühere Behandlungserfahrungen) wieder ins Bewusstsein bringt, somit ein “Schockerlebnis” reaktiviert, ist wenig verbreitet und wird kaum in praktischer Hinsicht berücksichtigt, es sei denn allenfalls in der einen oder anderen Form medikamentöser Sedierung vor dem Eingriff.

Implantattauglichkeit

Wegen der gefürchteten Komplikation einer Implantatabstoßung infolge einer Fremdkörperreaktion hat sich die Forschung darauf spezialisiert, Implantate zu entwickeln, die in dieser Hinsicht komplikationsarm sind. DONATH hat als erster erkannt, dass das Einsetzen von Fremdkörpern ins lebende Gewebe pathologische histologische Fremdkörperreaktionen zur Folge haben kann. Dieser Vorgang ist jedoch im Prinzip unabhängig von Materialart und Beschaffenheit. Auch wenn große Unterschiede innerhalb der Gruppe der Zirkon-Materialien wie auch der titanbasierten Legierungen oder andere Werkstoffe vorhanden sind, unterscheiden sie sich wenig hinsichtlich einer potentiell möglichen Fremdkörperreaktion. Auch wenn Weiterentwicklungen eine bessere Verträglichkeit ermöglichten, gibt es Kontraindikationen (siehe unten). Es muss davon ausgegangen werden, dass andere Faktoren einen in gleicher Weise dominierenden Einfluss auf das Entstehen einer Abstoßungsreaktion darstellen, und nicht nur das Material und die Geometrie des Implantats dafür verantwortlich sind.

Wenn Zahnärzte die Beobachtung gemacht haben (wie Hubert Jentsch berichtet), dass Zirkonium-Implantate bei seelischen Konflikten sich lockern können (Rezidiv-Konflikt) und dann im Gegensatz zu Titan-Implantaten verloren gehen können, bedeutet dies: Zirkonimplantate verhalten sich neutral zur Regulationsfähigkeit des menschlichen Organismus. Titanimplantate haben dagegen einen hemmenden Einfluss, sie blockieren und unterdrücken die natürliche Regulation.

Grundsätzlich bedeutet jeder Fremdkörper, dass der Organismus mit einer anabolen Tendenz (Entzündung) reagiert, um den Fremdkörper abzustoßen. Dies ist bei einem Holzsplitter im Finger nicht anders als beim Implantat im Mund. Dies ist vermutlich der Grund, warum Zirkon abgestoßen werden kann und warum eine primäre mechanische Stabilisierung notwendig ist: Ein tief sitzender Holzsplitter kann einwachsen, ein locker sitzender eine Entzündung mit Abstoßung zur Folge haben. Titan hat als toxische Wirkung eine katabole Reaktion zur Folge. Materialbedingt kommt die gleichermaßen vorhandene allergisierende Wirkung nicht in dem Maße zum tragen, vermutlich weil die meisten Implantatpatienten sich im Zustand der Katabolie befinden.

Es ist bekannt, dass alle toxischen Belastungsfaktoren ein psychisches Korrelat haben bzw. auf eine unbewusste Affinität hindeuten. Ein Blick auf das jeweilige homöopathische Arzneimittelbild der zahnärztlich verwendeten Metalle zeigt dies zur Genüge.

Man muss davon ausgehen, dass Patienten mit Titanimplantaten in gleichem Masse mit Konflikten behaftet sind wie Patienten mit Zirkonimplantaten. Wenn jedoch letztere überproportional häufig vom Impantatverlust betroffen sind, ist dies einerseits ein Hinweis auf die anders geartete biologische Qualität des Zirkons, andererseits natürlich auch ein Hinweis, dass es ratsam ist, katabole und anabole Entgleisungen / Störfaktoren zu eliminieren.







Bewusste und unbewusste seelische Konflikte als Krankheitsfaktor und größte Energieräuber sind zu lösen, bevor Implantate gesetzt werden, oder aber spätestens dann , wenn Implantate Probleme machen. So wichtig (weil in der Regel völlig vernachlässigt) eine Einbeziehung von emotionalen und psychischen Faktoren auch ist, um den Implantaterfolg zu sichern, es darf nicht vergessen werden, dass auch Stoffwechselentgleisungen wie auch physische und funktionelle Faktoren als Störeinflüsse der komplikationsfreien Einheilung entgegenstehen können und primär behandlungsbedürftig sind: Jedes Zahnbett hat eine unterschiedliche Meridian-, Organ- und Konfliktbezüglichkeit. Falls ein dem Ort des geplanten Implantates zugehörender Kieferbereich durch ein degenerativ oder entzündlich verändertes Organ, ein funktionell überbelastetes Organ, eine Energieschwäche oder einen -stau im zugehörigen Meridian belastet ist, oder aber mit einem gestörtes psycho-emotionalen Erleben (sozial bedingt oder innerseelisch) assoziiert ist, kann davon ausgegangen werden, dass dieser Umstand als Ursache für den Zahnverlust wesentlich mitbeteiligt war. Wird an ebendieser Stelle eine erneute Behandlung/Implantation/ Operation vorgenommen, kann die frühere oder noch als Engramm erinnerte Störung reaktiviert werden und zum Scheitern der geplanten Maßnahme führen.

Bei einer psycho-somatisch-energetisch determinierten Betrachtungsweise ( vgl. die Publikationen von z. B. Dethlefsen, Dahlke oder  Rossaint) ist davon auszugehen, dass das psychische Erleben als Urgrund der energetischen-funktionellen und anschließend somatisch-strukturellen Symptomentwicklung und Krankheitsentstehung aufzufassen ist, da es das Individuum unmissverständlich auf etwas hinweist, was ihm fehlt, d.h., noch nicht im Bewusstsein als Lernaufgabe angekommen ist.

Sorgen, Ängste und Schicksalsschläge verdichten sich somit als Blockaden im Energiefeld und führen bei Lernunwilligkeit des Individuums (Verdrängung des sich im Symptombild zeigenden Schattenanteils) nach ausreichend langer Einwirkungszeit und/oder -intensität zu somatischen Erscheinungen wie z.B. Knochenrückgang. Dies ist dann als eigentliche Ursache des Knochenrückgangs und Zahnverlustes aufzufassen.

Ein dem entsprechenden Zahnbett zugeordneter Konflikt lockert oder lockerte den Zahn. Ist der Zahn gezogen und ein Implantat wird gesetzt, wird ein noch latent = eingekapselter Konflikt, oder ein akuter Konfliktherd = aktuell bestehender Konflikt, das Implantat durch Entzündung oder Knochenschwund abstoßen = Fremdkörperreaktion, egal von welchem Material das Implantat ist. Die Lockerung von Zähnen und Implantaten kann zusätzlich noch mit anderen Problemen zusammenhängen oder durch andere Umstände hervorgerufen werden. Wenn der Konflikt abgebaut ist – dies erkennt man am harten Knochen - kann ohne eine negative Fremdkörperreaktion ein Titan- oder Zirkoniumimplantat gesetzt werden, was ja offensichtlich aus der Tatsache hervorgeht, dass bei den meisten Patienten ohne negative Fremdkörperreaktionen implantiert werden kann” (H. Jentsch).

Mißerfolge bei der Implantation wären somit in größerem Maße als üblicherweise vermutet auf patientenspezifische Faktoren (Energiesituation/ Konfliktherde/ meridianassoziierte Odontonschwächen) zurückzuführen, die angewandte OP-Technik und Implantatauswahl spielen unter Umständen eine weniger dominierende Rolle.

Somit können wir zum Beispiel verstehen, dass beim Einsatz von 5 Implantaten 3 sofort fest einheilen, zwei aber beim Drehtest einen Entzündungseffekt aufweisen; somit zur Ausheilung wieder herausgedreht werden müssen” (H. Jentsch).

Das TCS-Implantat

Jentsch empfiehlt eine Präimplantation mit dem TCS – Implantat (Fa. Incermed), um festzustellen, ob der Knochen an der geplanten Insertionsstelle geeignet ist. Das TCS-Implantat ist ein zylindrischer Zirkoniumstift, dessen Länge ohne Kopf 1,75cm beträgt, bei einer Kopfhöhe von 2,5mm und einer Gesamtlänge von 2cm. Die Länge kann nach Bedarf beliebig gekürzt werden. Der Kopf-Durchmesser beträgt 2,5 oder 3,0mm Durchmesser. Ursprünglich war es gedacht als Zusatzimplantat in Verbindung mit abnehmbaren Zahnersatz oder als Ersatzimplantat bei schmalem Knochen. Es kann aber noch für eine andere sehr wichtige Funktion, nämlich den Drehtest zur Erkennung einer Insuffizienz der geplanten Insertionsstelle eingesetzt werden.

Der Drehtest

In den Kopf des TCS-Implantates wird ein kleiner Schlitz geschliffen, so dass intraoral ein kleiner Schraubenzieher angesetzt werden kann. Zirkonium ist so knochenfreundlich, dass bei einem konfliktfreien Knochen die Kalzifizierung schon nach 10 Tagen soweit fortgeschritten ist, dass der Drehtest gemachen werden kann: Mit dem Schraubenzieher wird versucht, ohne Druck auszuüben, das TCS-Implantat zu drehen. Lässt es sich nicht drehen, liegt harter Knochen ohne Konfliktherd vor, der sich zum Einsatz des Implantats bestens eignet.

In diesem Fall wird der TCS-Stift wird mit leichtem Drehdruck entfernt und das definitive Implantat sofort gesetzt. Bei einem noch latent oder akut vorhandenen Konfliktherd wird automatisch eine Fremdkörperreaktion , d.h. eine Entzündung entstehen. Die Konsequenz ist : Das Implantat, bzw. der Stift lässt sich ohne Druck auszuüben, drehen. In diesem Fall muss er entfernt werden. Die Fremdkörperreaktion muss ausgeheilt und nach erfolgter Knochenbildung kann dann im weiteren das definitive Implantat gesetzt werden.

Biologische Knochenregeneration

Mittels Stabident-Injektionen nach Dr. Thomas Rau, dem Chefarzt der Paracelsus-Klinik Lustmühle (Injektionen von homöopathischen / isopathischen / milieutherapeutischen Mitteln in den Kieferknochen, die individuell im Medikamententest mittels Elektroakupunktur, Kinesiologie oder RAC gefunden wurden) können schlecht mineralisierte bzw. chronisch entzündete Bezirke (Zustand nach Operation / Restostitis) als auch in Sinne einer verdichtenden Knochenentzündung veränderte Kieferbereiche erfolgreich therapeutisch angegangen werden. Sowohl degenerative als auch entzündliche Krankheitsprozesse sind damit biologisch gut und nebenwirkungsarm therapierbar. Die spezielle Indikation hierfür ergibt sich aus dem Umstand, dass das (Kiefer)-Knochengewebe speziell im Unterkiefer eine verhältnismäßig geringe Stoffwechselaktivität aufweist. Einer Chronifizierung von akuten Prozessen wird damit Vorschub geleistet. Intraossäre Injektionen erzeugen am Ort der Bradytrophie (Katabolie) eine suffiziente Konzentration an Wirkstoffen, die für eine Regeneration physiologischer Knochenstrukturen unabdingbar ist.

Die herkömmliche operativer Ausräumung ostitischer Prozesse ist nachteilig wegen des Verlustes an Knochen, der gerade bei einer katabol entgleisten Stoffwechselsituation mit geschwächtem anabolen Schenkel kaum in Eigenregulation des Organismus ausgleichbar ist, sondern nur mittels aufwendiger Knochenaugmentation wieder kompensiert werden könnte. Im Sinne eines minimalinvasiven Vorgehens sollten Stabident-Injektionen Vorrang vor der operativen Sanierung bekommen.

Sonderfälle

Nur bei gravierenden akuten Konfliktherden, die einen allgemein schlechten Gesundheitszustand des Patienten bezeugen, wird nach Erfahrungen von Jentsch der TCS-Stift oder das Implantat auch nach einem zweiten Einsatz wieder abgestoßen. Das TCS-Implantat kann nach Sterilisation beliebig wiederverwendet werden. Eine individuell angepasste vertiefte Diagnostik und Nutzung skizzierter Therapiemöglichkeiten wäre in solchen Fällen anzuraten.

Therapie der Seele

Unter den vielen Methoden, die zur “Therapie der Seele” existieren, dürfte der seit 10 Jahren zunehmend verbreitete Therapieansatz der “Psychosomatischen Energetik” nach Dres. Reimar und Ulrike Banis in erster Linie in Betracht zu ziehen sein. Diese Aussage treffe ich auf dem Hintergrund einer Sichtweise, die im Sinne Rossaints auf Bewusstmachung der zahnmedizinischen (und anderen) Symptome als der körperlichen Ausdrucksformen der dahinter stehenden psychischen und metaphysischen Lernaufgaben abzielt“. Die therapeutische Erfahrung zeigt, dass Bewusstmachung zwar eine notwendige, aber oft keine hinreichende Maßnahme ist, um emotionale Konflikte zu bewältigen. Entscheidend ist die Löschung des Konfliktinhaltes im Energiefeld, und dies scheint mit den von Dr. Banis gefundenen Mitteln in einem erheblich besseren, dazu testmäßig nachvollziehbarem Maß möglich zu sein als mit anderen Maßnahmen, deren Wert an dieser Stelle nicht beurteilt werden soll. Die Hypothese, dass Bewusstseinsarbeit oft nur eine aktuelle Symptomatik in den Untergrund verdrängt und diese in der nächste Lebenskrise wieder aktiviert sich in gleicher oder anderer Form zeigt , hat sich jedenfalls in sehr vielen Fällen bestätigt. Im Unterschied zu den herkömmlichen gesprächs- , körper- oder verhaltensorientierten Therapiestrategien kombiniert dieser Ansatz auf der Grundlage eines breiten theoretischen Hintergrunds (vgl. R. Banis: Psychosomatische Energetik, Lehrbuch für Therapeuten, Kirchzarten 2003 und ds.: Durch Energieheilung zu neuem Leben, Atlas der Psychosomatischen Energetik, Petersberg 2004) eine systematische Diagnostik, die auf physikalischen Grundlagen (Reba-Testgerät nach Banis und Jossner) in Verbindung mit erprobten energetischen Testverfahren (Kinesiologie, Elektroakupunktur etc.) beruht mit einem effektiven therapeutisches Instrumentarium (homöopathische Komplexmittel der Fa. Rubimed). Vor allem die Benennbarkeit und Quantifizierbarkeit der emotionalen Konflikte erweist sich im konkreten Fall immer wieder als verblüffend effiziente Maßnahme, deren therapeutische Wirksamkeit von Patienten in einer Art und Weise teilweise euphorisch bestätigt wird, die nicht nur mir in über 20 Jahren Praxiserfahrung selten vorgekommen ist.













Hinweise zur Ablauforganisation

Üblicherweise erfolgt nach sechs Wochen als Minimaldiagnostik ein Klopftest, um die Osseointegration des Implantats zu überprüfen. Ist der Klopfschall von dem der anderen Zähne nicht zu unterscheiden, wird von einer erfolgreichen Einheilung ausgegangen. Der Zahnarzt-Implantologe kann in der Regel erst im nachhinein durch den Drehtest erkennen, ob der Patient seine Konflikte abgebaut hat. Kompliziert wird die Problematik durch die Möglichkeit, dass von einem Tag auf den anderen ein sog. Rezidivkonflikt auftreten kann: Auch dabei handelt es sich um eine Fremdkörperreaktion, die sofort, aber auch lange nach dem Einsetzen des Implantates - Monate oder viele Jahre - eintreten kann, nämlich in dem Moment, wo ein Rezidivkonflikt auf das selbe Zahnbett wirkt.

Bei bereits gut eingeheilten Implantaten kommt es im Konfliktfall zu erhöhter Beweglichkeit an einem oder mehreren Implantaten (Periimplantitis) oder Periimplantose (Knochenrückgang ohne Entzündungszeichen). Fazit: Eine Fremdkörperreaktion entsteht überproportional häufig bei Patienten mit noch nicht verarbeiteten und meist latent vorhandenen Konfliktherden.

Über diesen Vorgang, sowie über das Risiko einer Fremdkörperreaktion sollte der Patient unbedingt aufgeklärt werden. Er muss zur Kenntnis nehmen, dass er den, bzw. die eigenen Zähne durch Konflikte verloren hat. Eine Behandlung im psycho-somatisch-energetischen Sinne wäre die beste Vorbeugung und die beste Erfolgsgarantie für eine komplikationsfreie Versorgung mit Zahnimplantaten. Falls dies unterbleibt, könnte die ungute Situation entstehen:

Der Implantologe setzt das Implantat; es heilt gut ein, alles ist in bester Ordnung, aber nach zwei Monaten entwickelt sich Mobilität, in der Regel durch einen Rezidivkonflikt. Dann wäre natürlich für den Patienten der Implanteur der Verantwortliche, der einen “schlechten Job” erledigt hätte. Bei Metallimplantaten kann sich, bedingt durch eine gute Primärstabilität, die infolge einer kleineren Bohrung und durch das Einschrauben des Implantates entsteht – sowie durch eine lange Einheilungszeit - der Knochen so an das Implantat setzen, dass eine Mobilität nicht sofort, sondern u. U. erst später zu erkennen ist.

Empfehlung für die Praxis:

1. Vor dem Implantieren von Implantaten empfiehlt sich als minimaldiagnostische Maßnahme, für jedes Implantat einen wiederverwertbaren TCS-Stift zu setzen und den Drehtest als diagnostische Maßnahme einzuplanen.

2. Bei Zirkonium-Implantation wird der Drehtest direkt mit dem Zirkonium-Implantat gemacht und zwar nach 4 Wochen im Frontalbereich und nach 5 Wochen im Molarenbereich, vor dem Setzen der Prothetik.

3. Eine tiefgehendere Diagnostik der Regulationsfähigkeit und des psycho-immuno-neuro-sozialen Status' des Patienten kann helfen, günstige Bedingungen für eine Implantation zu schaffen und Komplikationen zu vermeiden.

Seelische Konflikte und ihr Bezug zu zahnmedizinischen Fragen wie z.B. Fremdkörperreaktion bzw. Abstossungsreaktion bei Eingliederung von Materialien

Der Hamburger Zahnarzt Karl-Heinz MÖHLE formulierte: Jedes Symptom ist zu sehen als Information zu einem gestörten psychischen Erleben. Im Sinne der psychosomatischen Medizin materialisiert sich ein psychisches Ereignis auf der Körperebene, da es auf der psychischen Ebene nicht erkannt oder bewältigt werden konnte: Der Patient "somatisiert" sein Leid.

Auch die Ursache des Zahnverlustes beruht auf Konfliktherden = Schicksalsschläge, Sorgen, Existenzängste, Selbstwerteinbrüche und anderes mehr.

Wenn der Konflikt abgebaut ist - dies erkennt man am harten Knochen - kann ohne eine negative Fremdkörperraktion ein Implantat gesetzt werden - was ja offensichtlich aus der Tatsache hervorgeht, dass bei den meisten Patienten ohne negative Fremdkörperreaktionen implantiert werden kann.

Andere Patienten hingegen, bei denen verborgene oder akute Konflikte vorhanden sind, reagieren bei Implantaten sofort negativ in Gestalt von abnormer Beweglichkeit und Entzündungen bei den Implantaten. Diese Fremdkörperreaktion kann bei offensichtlichen oder latenten Konfliktherden sofort auftreten, aber auch lange nach dem Einsetzen des Implantates - Monate oder Jahre, dann nämlich, wenn ein Rezidivkonflikt auf dasselbe Zahnbett einwirkt.

Pathogene Gedankenmuster

Louise Hay weist darauf hin, dass folgende Gedankenmuster mehr als alles andere Ursachen für Krankheiten sind:

Kritik

führt zu destruktiven chronisch-entzündlichen Krankheiten wie z. B. Arthritis

Ärger

führt zu akut-entzündlichen Krankheiten wie Abszessen

Groll

führt zu Wucherungen und Krebserkrankungen

Schuldgefühle

münden in fahrlässige Verletzungen und Unfällen

Louise Hay hat herausgearbeitet, welche Gefühle im Zusammenhang mit emotionalen Spannungen bei Zahnproblemen im Hintergrund stehen können:

Entzündung / -itis

Wut und Entäuschung über Zustände, die du in deinem Leben siehst   

Karbunkel /Furunkel

vergiftender Zorn über persönliche Ungerechtigkeiten

Kieferprobleme

Wut, Groll, Rachsucht 

Zähne

stehen für  Entscheidungen

Zahnfleischbluten 

Mangel an Freude über Entscheidungen im Leben

Zahnfleischprobleme

Unfähigkeit, zu seinen Entscheidungen zu stehen, Unschlüssigkeit.

Schmerz

Schuldgefühl. Schuld sucht immer nach Bestrafung 

Dauerschmerz

Sehnsucht nach Liebe und Halt   

Parodontose

Wut über die Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen. Unentschlossenheit

Knochenprobleme

Wut und Frustration über das Grundgerüst des Lebens- Fühlt sich nicht unterstützt.

Knochen

stehen für die Struktur des Universums

Knochenmark

steht für die tiefsten Überzeugungen in bezug auf sich selbst. Wie du dich selbst unterstützt und versorgst.

Abszess

Gärende Gedanken an Verletzungen, Kränkungen und Rache

Fistel

Angst. Blockade, loszulassen.

Gangrän

Krankmachendes Denken, Freude wird in vergiftenden Gedanken ertränkt.

Mundgeruch

Schlechte Einstellung. übles Nachreden, verdorbenes Denken

L. Hay sagt: "Das Symptom ist nur eine Wirkung im äußeren. Wir müssen nach innen gehen, um die mentale Ursache aufzulösen." Willenskraft und Disziplin seien zwar nötig, könnten allein aber nichts ausrichten, da sie nur die äußere Auswirkung bekämpfen. "Das ist, wie wenn man das Unkraut nur abschneidet, statt es mit der Wurzel auszureißen".

Sie gibt auch für jedes Problem Hinweise, welche Gedankenmuster entwickelt werden sollen, um die alten Denkmuster zu ersetzen: "Sei bereit, deine Worte und Gedanken zu ändern, und beobachte, wie dein Leben sich verändert. Niemand denkt in deinem Kopf außer dir."

Weitere diagnostische und therapeutische Möglichkeiten, den Konflikt zu bewältigen, geben folgende , kurz skizzierte Ansätze unterschiedlicher Herkunft, die sich gegenseitig ergänzen können.

Erfahrungen aus der Diagnostischen Resonanz-Therapie

F. OCHSENREITHER wies daraufhin, dass die verschiedenen Zahnareale Affinitäten mit bestimmten Konfliktthemen haben: Der Oberkiefer zeigt das akut verdrängte Geschehen zwischen dem Erkrankten und einer anderen  Bezugsperson. Bei der rechten Seite verdrängt der andere, bei der linken Seite der Patient.

Im Unterkiefer weisen Symptome rechts auf ererbte Probleme, Symptome links auf karmische Probleme hin.

Der Ort des Zahnschadens gibt weitere Hinweise:

Krone

eigener Fehler

Zahnhals

Spannung zwischen Gegnern

Wurzel

Fehler des anderen

Erkrankungen in der Mitte des Kiefers deuten auf ein akutes, heftiges Problem des Patienten hin, das nicht erkannt oder noch nicht gelöst werden konnte.

Nach Ochsenreither kann folgende Personenzuordnung vorgenommen werden:

1er:

Ahnen /Eltern

2er

Geschlechtspartner

3er

karmischer Problempartner

4er

Kinder

5er

Geschwister

6er

Partner, Verwandte

7er

Freunde, Bekannte

8er

Bekannte ohne Beziehung, berufliche Gegner

9er

Rivale

Kiefergelenk

feindlicher Beeinflusser

Es kommt dann zu Resonanzen am eigenen Zahn, wenn wir durch die Beziehung mit entsprechend belasteten Menschen das Geerbte oder Karmische anregen. Es ist also ein Reiz von einem anderen, zu dem wir eine Affinität haben, weshalb eine Resonanz bei uns entstehen kann, die dann unterschwellig ins leibliche Konflikterleben eingeht und sich dort in anderer Gestalt zeigt. Wird ein solcher Konflikt nicht alltagspraktisch bewältigt, führt er zum Schaden. Der erkrankte Zahn zeigt an, aus welchem Kreis die Person stammt, die damals betroffen gewesen ist. Entzündungen sind Folge von Überenergetisierungen des Zahnes, die sich in den beiden großen Affektgruppen des Rückzuges oder Kampfes begründen. Sie können durch eigene Fehler (Melancholie, Depression) oder Fehler des anderen (Aggression, Neid, Haß) entstehen. Auf der somatischen Ebene erfolgt eine Reaktion gegen Viren oder Bakterien.

Degenerationen sind die Folge von energieziehenden Prozessen. Sie entstehen aufgrund des Verdrängens eigener schwerer Fehler oder nicht erkannter Energieanzapfung durch die Gegenseite. Bei generellen degenerativen Veränderungen liegt meist ein ererbtes oder karmisches Glaubensproblem vor. Bei Unterenergetisierung lagern sich vermehrt Schadstoffe ein, das Gewebe wird stärker geschädigt, bis es abstirbt oder entartet (wiedergegeben nach Markus Fußer).

Psycho-morphologischen Beziehungen nach Michelle Caffin und  Dr. Jörg Born

Nach Michelle CAFFIN und Jörg BORN kann die Beachtung folgender psycho-morphologischen Beziehungen der Zähne hilfreich sein: Im Oberkiefer findet sich der individuelle Bezug zu Wünschen, bzw. geistigen Anliegen, z. B. Schwierigkeiten beim Formulieren von Sehn-süchten, während Symptome im Unterkiefer auf Probleme hinweisen können, die mit der Umsetzung dieser Wünsche in die Wirklichkeit zu tun haben. Jedem Zahn ist ein bestimmter Konfliktinhalt bzw. -typ zugeordnet, Zahnprobleme deuten auf eine akute Auseinandersetzung mit dem jeweils zugehörigen Konfliktthema hin (vgl. Zahnschema nach Dr. Jörg Born und Michéle Caffin, z. b. veröffentlicht in : A. Rossaint: Medizinische Kinesiologie, a.a.O.). Auch im anthroposophischen Sinne sind den Zähnen verschiedene Reifungs- und Entwicklungsstadien zugeordnet. Christian KOBAU fand Korrelationen von Zähnen zu den psychischen Inhalten von Bachblüten.

Grundsätze zur unterstützenden Therapie bei Implantation

Ziel der Therapie ist allgemeine Verbesserung der Energie- und Abwehrlage.

Vor- und Nachbehandlung  werden abhängig vom Konstitutionszustand des Patienten festgelegt.

Verringerung oder Beseitigung aller bereits vorhandenen Störfelder ist Voraussetzung für den Therapieerfolg.

Akupunktur als Vorsorge und Nachsorge bei Implantation

Zur allgemeinen energetischen Stabilisierung durch Akupunktur müssen unbedingt alle drei primärgestörten Funktionskreise therapiert werden: Milz-Pankreas, Lunge und Niere. Dies geschieht über die jeweiligen Tonisierungspunkte, Quellpunkte, Ho-Punkte und Alarm- und Zustimmungspunkte.

Verfahren:

1. Nadelakupunktur

2. Stimulation der Schlüsselakupunkturpunkte mittels TENS-Gerät

3. Gabe spezifischer orthomolekularer Substanzen / homöopathischer Medikamente

Globale YIN-Schwäche

Einen gestörter Energiekreislauf, der vor allem die YIN-assoziierten Meridiane (Lu, He, Ks, Mi/Pa, Ni, Le) betrifft, nennt man „globale YIN-Schwäche“. Die Gabe bestimmter Vitamine, Spurenelemente und Phytotherapeutika in Minimaldosis zur Maximalzeit des jeweiligen Funktionskreises stärkt das jeweilige Organ und reduziert bei zyklischer Gabe aller Substanzen nach der Meridianuhr die globale YIN-Schwäche.

Beispiel einer Sekundärstörung:

Die durch das Implantat geschwächte Niere bewirkt entsprechend der Mutter-Kind-Regel eine Schwäche der Leber. Diese ist durch Diätfehler und Alltagsstress vorbelastet und in pathologischer Fülle. Durch die Lungenschwäche ist der physiologische Kontrollmechanismus (Großmutter-Enkel-Regel) gestört. Die Leber-Fülle belastet den Milz-Pankreas-Funktionskreis. Es kommt zu einem schwer zu durchbrechenden Circulus vitiosus (Teufelskreis) innerhalb der Funktionskreise Milz-Pankreas - Lunge - Niere – Leber.

Medikamententestung

Die Gabe bestimmter "resonanter" Substanzen und Medikamente eignet sich zur Minimierung der Nachteile, die mit Implantaten einhergehen. Auf Grund der großen Anzahl der in Frage kommenden Substanzen und Medikamente ist es dringend erforderlich, vor einer Verordnung die passenden Mittel mit Hilfe geeigneter Techniken ( z.B. Elektrooakupunktur, Kinesiologie, RAC nach Nogier) auszutesten.

Eigenverantwortung des Patienten:

Die Änderung bzw. Minimierung belastender Lebensweisen hat einen großen salutogenetischen (gesundheitsfördernden) Stellenwert. In folgender Tabelle  ( zusammengestellt nach angaben von Dr. Dietrich Volkmer) sind Belastungsfaktoren und Möglichkeiten der Bearbeitung als Stichpunkte genannt:

1.

Rauchen / Süchte

Entwöhnung

2.

Stress

Entspannungstechniken (z. B. Yoga, Autogenes Training)

3.

emotionale Störungen

Abbau seelischer Spannungen (Psychosomatische Energetik)

4.

Fehlernährung

gesunde Ernährung , individuell ermittelt

5.

Bewegungsmangel

leichte Ausdauersportarten

6.

Haltungsschäden

Bewegungsübungen (z. B. Qi Gong, Tai Chi)

Das Implantat-Konzept der Paracelsus Klinik Lustmühle

Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem Z-Look3-Implantat werden laufend die neuesten Erfahrungen in ein Konzept integriert, um ein Instrument zu entwickeln, welches alle Indikationen für die Implantologie und Kontraindikationen gegen die Implantologie definiert. Aus der ganzheitlichen Sicht betrachtet sind jedoch immer noch viele Fragen offen.

Die Planung

Als erster Schritt muss abgeklärt werden, ob eine Implantologie möglich und sinnvoll ist. Dabei handelt es sich sowohl um zahnärztliche, als auch medizinische Untersuchungen, bei welchen die ganzheitlichen Aspekte im Vordergrund stehen.

Zahnärztliche Untersuchungen:  Ein Röntgenbild (OPG + Einzelbild) wird erstellt.  Die anatomische Situation wird geklärt (die Kieferhöhle, der Nasenboden, die Nerven-Verläufe in den Kieferbereichen). Die okklusalen Verhältnisse werden geprüft (bei einem Tiefbiss, oder einem Abrasionsbiss ist die Implantologie oft nicht möglich). . Das Material (Implantat) wird auf Verträglichkeit getestet.  Grundsätzlich werden nur sanierte Patienten zur Implantologie zugelassen.

Medizinische Untersuchungen:

Urin und Blut werden mit einem sogenannten Implantat-Profil untersucht (Frauen Blut + Urin, Männer nur Blut). Dabei handelt es sich um eine Labor-Untersuchung, welche die medizinischen Risiken minimieren soll. Diese Laboruntersuchungen umfassen unter anderem:

- Messung der Aufbauhormone (weibliche Hormone bei Frauen, Testosteron bei Männern)

- Osteoporosestatus (zeigt Knochenaktivität und ev. Osteoporose an, sowie den Knochen-Aufbau-Haushalt)

- IgE total (ein Allergieparameter, zeigt ev. Tendenz an, dass das Implantat abgestossen werden kann)

- Entzündungsparameter (zeigen vorbestehende Krankheiten sowie Gerinnungsprobleme und Anämie an)

. Die allgemeine medizinische Untersuchung auf Meridianbelastungen und Meridianrisiken wird durchgeführt.

. Der energetischer Zustand des Patienten wird gemessen.

. Der vergangene und aktuelle Krankheitszustand wird in der Planung berücksichtigt.

Medizinische Vorbehandlung

Falls die Laborresultate und die Evaluation zeigen, dass eine medizinische Vorbehandlung notwendig ist, wird dies mit dem Patienten individuell besprochen und geplant. Oft ist eine Vorbereitung mit Vitaminen und Spurenelementen vorteilhaft. Besonders wichtig ist dies bei Patienten mit Grundkrankheiten und solchen, die immer noch Metalle im Mund haben.

Sehr wichtig bei der Vorbehandlung ist oft auch die Abgabe von Vitaminpräparaten, sowie knochenstärkenden Aminosäuren und Spurenelementen. Diese orthomolekulare Vorbehandlung lässt eine deutlich verbesserte Knocheneinheilung und Verträglichkeit der Implantate erwarten.

Definition

Unter einer oralen Implantation versteht man das Einsetzen von Keramik-Implantaten in den Kieferknochen. Dabei wird mit einer speziellen Technik der Kieferknochen freigelegt und der ausgewählte Implantattyp Schritt für Schritt implantiert. Es handelt sich dabei um einen chirurgischen Eingriff, der ambulant und unter Lokalanästhesie (Betäubung) durchgeführt wird.

Nach dieser Operation folgt eine Einheilungsphase die 3 bis 6 Monate dauert. In dieser Zeitperiode ist der Patient mit einer Schutzschiene gegen einen Implantat-Verlust abgesichert. Um zu erfahren ob die Einheilung abgeschlossen ist, führt der Zahnarzt einen Klopftest durch.

Wenn eine vollständige Osseointegration und eine absolut reizfreie Gingiva nachgewiesen sind, darf eine definitive Versorgung über dem Implantat erstellt werden. Für die definitive prothetische Versorgung wird ein Abdruck genommen. Das zahntechnische Labor stellt danach die Prothese her und der Zahnarzt gliedert sie dann ein.

Mögliche Nebenwirkungen

Wie bei jeder Kieferoperation können auch hier gewisse Nebenwirkungen auftreten wie: Blutungen, Schwellungen, Reizungen der Weichteile, Bluterguss-Bildung, vorübergehendes Taubheitsgefühl in der Umgebung der zu operierenden Region und Schmerzen. Sie sind aber in keiner Weise ein Hinweis auf einen Misserfolg. Meistens verschwinden sie zwei bis drei Tage nach der Operation ohne eine zusätzliche Nachbehandlung.

Nach der Implantation, sowie nach einer Zahnextraktion oder einem anderen chirurgischen Eingriff erhält der Patient eine biologische Nachbehandlung. Dabei handelt es sich um bereits seit Jahren angewandte Methoden, welche die Heilungsprozesse erleichtern und die Bildung der neuen Kieferknochenfördern. Sehr selten kann sich während des Eingriffes zeigen, dass die Implantation nicht möglich ist. Dann wird auf das Fortsetzen des Eingriffes verzichtet.

Nachsorge

Orale Implantate brauchen sehr gute Pflege und müssen regelmässig durch den Zahnarzt kontrolliert werden. Durch ein Recall-System können regelmässige Kontrolluntersuchungen geplant werden, um Komplikationen vorzubeugen. Ebenfalls sehr wichtig ist eine sorgfältig durchgeführte Mundhygiene und regelmässige Besuche bei der Dentalhygienikerin.

Kosten

Die Implantat-Lösungen werden individuell vorbereitet und geplant. Es handelt sich hier nicht nur um zahnärztliche Leistungen, sondern auch um allgemein medizinische Massnahmen inkl. Laboruntersuchungen, die zwar die Kosten erhöhen, aus ganzheitlicher Sicht aber unumgänglich sind.

Gegenanzeigen / Kontraindikationen

Eine Implantation kann nicht bei jedem Patienten durchgeführt werden. Die neuesten Keramik-Implantate sind erst seit wenigen Jahren (2001) auf dem Markt. Dennoch können verschiedene Kontraindikationen genannt werden. (Dies bedeutet: Bei Vorliegen eines oder mehrerer folgender Faktoren  ist der Erfolg einer Implantation wesentlichem Masse in Frage gestellt und unsicher. Eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens durch den  durchgeführten Eingriff  ist möglich. Zwar gibt es  (unveröffentlichte)  Berichte über einzelne Patienten,  bei denen trotz bestehender Kontraindikation Z-Look3-Implantate erfolgreich  gesetzt werden konnten. Allerdings war dies nur unter erheblichem Aufwand an Vorbehandlung zu realisieren und hat eindeutig experimentellen Charakter. Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit kann hier zu Recht gestellt werden, jedoch auch nur individuell beantwortet werden.   /Anmerkung von Dr. N. Guggenbichler)

Es sollten keine Keramik-Implantate gemacht werden bei Patienten mit:

- schlechtem allgemeinmedizinischen Zustand

- fortgeschrittenem Rheumatismus

- Osteoporose

- Diabetes

- Autoaggressionskrankheiten

- Immunsystem-Erkrankungen

- in der Regenerationsphase nach einer Operation

- Chemo- oder Strahlentherapie

- generalisierter Parodontose

- schlechter Mundhygiene

- Suchtverhalten

- schlechter psychischer Verfassung

- chronischer Kieferostitis oder Restostitis

-  ungenügender Knochensubstanz

- Sinus(Kieferhöhle)  in der Nähe des Oberkiefers

-  Mandibularisnerv im Unterkiefer

- ungeklärten Risikofaktoren

Internet-Adressen:

www.z-systems.de   www.incermed.ch   www.omt.de   www.rubimed.com  www.paracelsus.ch    ww.rubimed.com    www.dr-lechner.de

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Autor: Dr. Norbert Guggenbichler, Louisenstr. 19, 61348 Bad Homburg. (Zahnarzt, Heilpraktiker, zertifizierter Energietherapeut). Alle Rechte vorbehalten ! Kein Teil dieses Artikels darf in irgendeiner Form (durch Fotografie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.