4. Orthomolekulartherapie

 

Die Grundlagen der Orthomolekularen Therapie wurden von dem Amerikaner und zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling gelegt.

 

Die Ursachen für den heute oft dringend notwendigen Zusatz von ganz normalen Mineralsalzen, Spurenelementen, essentiellen Fettsäuren oder Vitaminen  als  Basis für eine Rehabilitation im Krankheitsfall sind sowohl in modernen Lebensgewohnheiten als auch in industrialisierten landwirtschaftlichen Produktionsprozessen zu sehen.

 

Leider reifen die Pflanzen heute nicht mehr auf natürlichen gesunden Standorten in unserer Nähe.

 

Der Saure Regen hat die Mineralien aus den Böden ausgewaschen.

 

Die heute üblichen langen Transportwege und lange Lagerung erfordern eine viel zu frühe Ernte unreifen Obstes und unreifen Gemüses.

 

Da die physiologischen Bedürfnisse der Individuen  unverändert geblieben sind, bei starker Stressbelastung  noch um ein Vielfaches steigen, können Ernährungsdefizite auftreten. Besonders bei einseitiger Ernährung ist ein erhöhtes Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten  vorhanden., das nur mittels Orthomolekulartherapie behoben werden kann.

 

Grundsätzlich gibt es zwei Richtungen der Orthomolekulartherapie:

1.   Gezielte Zufuhr einzelner fehlender Substanzen. Dies setzt voraus, dass  ermittelt   wird, was genau fehlt. 

2. Verordnung von natürlich gewachsenen Pflanzenextrakten mit  einer Vielzahl an physiologisch wertvollen Inhaltsstoffen.

 

Beide Richtungen haben ihre Berechtigung und  empfehlenswerte Einsatzgebiete.

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