Lieses Klassengesellschaft im Postcorona-Zeitalter

Der Arzt Dr. Peter Liese ist auch gesundheitspolitischer Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) und prophezeit, fast jeder Bürger und jede Bürgerin der EU hätte die Chance, sich impfen zu lassen: “Schritt für Schritt können wir dann wieder zum normalen Leben zurückkehren und ich wünsche mir, dass wir den Menschen so viele Freiheiten wie möglich geben, ohne dabei wie im Moment tausende Tote pro Woche zu riskieren.”

Künftig soll es also “nach Corona” die Herren-Klasse der Geimpften und die Paria-Klasse der Ungeimpften geben. Liese ist der Meinung: “Das ist kein Zwang zur Impfung, sondern es ist eine Ermöglichung dessen, was im Moment aus guten Gründen verboten ist. Man muss den Menschen so viel Freiheit wie möglich geben, das heißt eben auch, dass Menschen mit Impfung mehr möglich ist, als für Menschen, die sich aus persönlichen Gründen dagegen entscheiden. Schon heute ist es Gang und Gäbe, dass man bestimmte Länder der Welt nur bereisen kann, wenn man sich gegen bestimmte Erkrankungen, wie zum Beispiel Gelbfieber, impfen lässt. Das ist kein Zwang zur Impfung, sondern eine Voraussetzung etwas bestimmtes zu tun”. https://www.peter-liese.de/20-gesundheit/3501-europaeische-kommission-sichert-sich-160-millionen-dosen-des-moderna-impfstoff

Schade, dass Fachwissen und seine korrekte Anwendung nicht zur Voraussetzung gehört, gesundheitspolitischer Sprecher der EVP zu werden. Liese vergleicht also die Covid-19-Infektion, die wie Influenza einzustufen ist (was Verlauf, Letalität, Immunitätslage der Bevölkerung betrifft) mit Gelbfieber und spricht vom Risiko von tausenden Toten pro Woche, wenn wir uns so verhalten wie wir das seit Jahrzehnten bis zum März 2020 gewohnt waren.

Warum gibt die WHO die Tödlichkeit von Covid-19 mit 0,14% an , was der Influenza entspricht?

Liese hat anscheinend weder Ahnung von Infektionskrankheiten, noch Ahnung davon, dass die Impfung (so sie zugelassen wird) für mindestens die nächsten 5 Jahre ungeahnte Risiken für die Bevölkerung birgt. Für Pfizer &Co wird es vermutlich eine Jahrhundertchance, öffentliche Gelder abzugreifen für einen Schutz, den 80% der Bevölkerung nicht benötigen. Das Wissen darüber, warum die Impfung überflüssig sein wird, ist ein Risiko für das Geschäft mit der Impfe.

Aber die Hinweise, dass eine Herdenimmunität bzw. eine Kreuzimmunität durch frühere Infektionen mit Corona-Viren anzunehmen ist, sind überwältigend:

https://baernerbaer.ch/baern/die-meisten-menschen-sind-gegen-das-virus-sowieso-immun/

https://www.researchsquare.com/article/rs-35331/v1

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23237510/#affiliation-1

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24795718/

https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0300891620974755

Zwischenzeitlich dürften um die 100 Millionen Menschen nach einer überstandenen Covid-19-Infektion über nachweisbare IgG-Immunität verfügen. Warum sollten diese Menschen eine Impfung bekommen und/ oder laufend PCR-Test machen müssen?

Wer schon Antikörper hat, braucht keine Impfung mehr. Oder anders gesagt: Würde angefangen, in großem Maßstab Antikörper zu messen statt Viruspartikel mit dem PCR zu suchen, wäre die Pandemie schneller vorbei, als vielen lieb wäre.

Drosten: Ausgezeichnete Inkompetenz

Prof. Dr. Drosten ist Virologe, aber als Immunologe, Epidemiologe oder Infektiologe nicht hervorgetreten. Nun hat er das Bundes-verdienstkreuz erhalten. Wir erinnern uns:

Im Jahr 2009 lag Drosten bei der Einschätzung des Virus H1N1 völlig falsch, seine Kollegen Bhakdi und Wodarg jedoch richtig.

Am 23.3. 2020 behauptete Drosten, es gebe keine Hintergrund-immunität bei Sars-Covid 19. Wodarg, Bhakti und das Netzwerk Evidenzbasierte Medizin waren gegenteiliger Ansicht und wurden als Verschwörungstheoretiker diffamiert.

Am 24.4.2020 revidierte Drosten seine Meinung und sprach von Hinweisen, die auf eine Hintergrundimmunität hinwiesen. Im seinem Podcast 42 vom 19.5.20 gab er zu, auch bei H1N12 davon ausgegangen zu sein, dass es keine Hintergrundimmunität gegeben habe, was aber voreilig und falsch gewesen wäre. Aber “man” habe es nicht wissen können.
Seltsam, dass Wodarg und Bhakdi es aber doch so einschätzten und Recht behalten haben.

Was Drostens PCR-Test betrifft: Wieso wird in den Main-Stream-Medien nie davon berichtet, dass der PCR-Test auch falsch positiv sein kann (Dt. Ärzteblatt; Covid19: Ergebnisse richtig interpretieren)? Immerhin steht dort, dass der Test bei einer Prävalenz von 3% zu 70% falsch positiv ist! Derzeit haben wir eine Prävalenz von unter 1%, was die falsch-positiven Quote noch steigen lässt!

Ganz davon abgesehen, dass der Test nicht nachweisen kann, ob die betreffende Person wirklich einen ansteckungsfähigen Virus verbreiten kann. Schließlich wird nur ein “Virus-Schnipselchen” nachgewiesen, was auch bei T-Zell-Immunität und sofortiger erfolgreicher Bekämpfung des Virus 2-3 Wochen lang positiv bleibt.

Der PCR-Test ist die Grundlage, auf der Falschetikettiereungen erfolgen: Nicht jeder Infizierte ist infektiös, und bei einer T-Zell-Immunität von 60-80% ist eine Erkrankung äußerst selten.

Folgerichtig findet sich Im RKI- Influenza-Wochenbericht der Hinweis, dass SarsCoV seit der 16. Kalenderwoche im Sentinel nicht mehr festgestellt wurde. Bitte nachlesen: Alle derzeitigen Atemwegsinfekte sind nach RKI durch Rhino-Viren bedingt (bei Google: RKI Influenza-Wochenbericht eingeben).

Wie sagte der Epidemiologie J. Ioannidis zur gesellschaftlichen Hysterie um Covid-19: Es ähnelt einem Elefanten, der Angst vor einem Kätzchen hat und deswegen sich von einer Klippe in den Tod stürzt.

https://www.tagblatt.ch/leben/irrationale-massnahmen-verheerende-folgen-diese-wissenschafter-sagen-der-lockdown-sei-unnoetig-gewesen-ld.1220525