Covid 19: Politiker treffen Entscheidungen, Experten sind entbehrlich

“Wahr ist was der Börse nützt, falsch, was keiner Aktie nützt – so spricht wer gewitzt.” Diese Verse legte der 1937 im KZ Buchenwald zu Tode gekommene Dichter Jura Soyfer in seinem Stück “Weltuntergang”(https://www.projekt-gutenberg.org/soyfer/weltunte/weltunte.html) dem Wissenschaftler Professor Guck in den Mund, als er feststellen muss: Die Welt will das, was er als Rettung gefunden hat nicht als Wahrheit akzeptieren.

Weit entfernt davon, nur makabrer Galgenhumor zu sein, trifft dies immer noch zu auf die Art, wie europäische Regierungen regieren und Untertanen sich regieren lassen:

Experten empfehlen, Lobbyisten beraten, dann entscheiden Politiker, die haben nur noch Letztere im Kopf. So wird den Kohlenkraftwerksbesitzern der Kohlenausstieg millionenfach vergoldet (https://www.bund.net/kohle/kohle-ausstieg/), der Lebensmittelindustrie wird freiwillige Kennzeichnung über den Nutricore zugestanden (https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/kennzeichnung-und-inhaltsstoffe/nutriscore-erweiterte-naehrwertkennzeichnung-jetzt-erlaubt-36561), den teuren Profitören der Atomindustrie wird die Endlagerung zum Schnäppchenpreis erlassen.

Ist es da nicht unverständlich, dass wir darauf warten müssen, dass die TÜV-Überprüfung jedem Fahrzeughalter selbst überlassen wird und jeder sich bescheinigen darf, dass sein Auto verkehrstauglich ist?

Vielleicht rückt der Zeitpunkt näher, denn seit Neuesten gilt: Nicht mehr der TÜV muss tätig werden, sondern die Pharmaindustrie darf sich selbst bescheinigen, dass ihre Produkte keine Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Zum Beispiel darf jeder Hersteller von PCR-Tests zum Nachweis von SARS-CoV-2 seinen Test selbst zertifizieren und zulassen, obwohl keines der geltenden Gesetze zur Zertifizierung von Medizinprodukten eingehalten wurde.

Was dem noch die Krone aufsetzt: Bei den meisten PCR-Tests wird nur mittels dem Sarbeco E-Primer die Familie der Corona-Viren gentechnisch redupliziert, aber nicht mit den hochspezifischen Primern gearbeitet, die SARS-Cov-2 identifizieren könnten. Die Anweisung, nur das Familiengen zu testen und nicht die für SARS-CoV-2 individuell charakteristischen Gensequenzen, kam direkt aus dem Robert-Koch-Institut. In der Statistik werden dann alle positiv Getesteten als Cov-2-Fälle geführt – ein Schelm, wer Böses dabei denkt?

Wegen der logarhythmischen Vervielfältigung der Gensequenzen im PCR-Test wird das Virenerbgut vergrößert. Das positive Testergebnis ist in vielen Fällen kein Beleg für eine Infektion mit SARS-Cov-2, sondern nur die Spur von überstandenen asymptomatischen Viruskontakten. Pro Tag werden so Menschen in vierstelligem Zahlenbereich aufgrund von Meßfehlern und Ungenauigkeiten der Handhabung in die Quarantäne geschickt, nicht gezählt deren Kontaktpersonen.

Ist es angesichts solcher Praktiken nicht nachvollziehbar, dass das Vertrauen in den Rechtsstaat schwindet?

Ist es nicht legitim, gegen die offensichtliche Beugung des Rechtsstaatlichkeitsprinzips durch die Exekutive zu protestieren?

Ist es noch legitim, die Einhaltung von Rechtsstaatsnormen von Polen und Ungarn einzufordern, wenn deutsche Politiker das Asylrecht dem Schutz der Außengrenzen unterordnen und humanitäre Prinzipien im Mittelmeer Tag für Tag ertrinken lassen ?

Ist es legitim, wenn Medizinprodukte einfach angewendet werden ohne dass geltende Standards des Rechtssystems eingehalten werden ?

Quellen: Lesen sie nach: Natur& Heilen, 12/2020 S. 29 ff

Postskriptum:

Meinung eines Allgemeinmediziners, gepostet am 2.10.2020 | 23:04

Also wer glaubt dass Volksvertreter das Volk vertreten, glaubt auch dass Zitronenfalter Zitronen falten. Dieses Virus hat ein ungeheuer politisches Potential und das haben die “richtigen” Leute zur richtigen Zeit erkannt. Hier will keiner auf die Ärzte draußen in der freien Wildbahn hören mit ihrer Erfahrung und ihren realen Zahlen, hier geht es um Macht, Geld und Politik, und dieses Virus dient dafür vortrefflich. Da geht es darum Vektorimpfstoffe auf den Markt zu drücken, die sonst noch Jahre gebraucht hätten, sich durchzusetzen wegen ihres massiven Eingriffs in die Zellkernaktivität unseres Immunsystems. Hier geht es um Aktienkurse, um Lehrstühle und Professuren und Forschungsgelder. Drosten hatte die Schweinegrippe versiebt aber bei Corona hatte er dazu gelernt…. Spahn übt wie weit er im Amt gehen kann, was die Ärzteschaft und das Volk mitmacht, ebenso der Innenminister, also Freund Seehofer dem das RKI ja untersteht…..( und dessen Leiter übrigens ein Tierarzt ist) und dem wir ja seinerzeit schon die ganze Budgetierung zu verdanken hatten. Außerdem schanzt Spahn wieder Milliarden Gelder der IT Industrie zu da ja Korona eindeutig gezeigt habe, dass die Kliniken unterdigitalisiert waren und daher gefährdet bei Korona deswegen in die Knie zu gehen. Die IT Industrie muss ihm den nächsten Wahlkampf finanzieren und das wird sie wohl auch, Ja Leut hier geht´s nicht um Medizin sondern um ganz andere Interessen: Schaut auf den Fluß des Geldes und wer kuschelt mit wem, es ging nicht einen Tag um auch nur einen Kranken in dieser Republik. (…) [geschrieben von einem Nutzer der Ärzteplattform coliquio.de]

Überschätzte Risiken und unterschätzte Nebenwirkungen

Arno Luik hat einen aufrüttelnden Text geschrieben, für den er keine Mehrheit zur Veröffentlichung in einem Online-magazin bekam. Ich verbinde einen Auszug des Textes mit dem Kommentar eines ärztlichen Kollegen, der anonym bleiben will.

https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/200414-Arno-Luik-Corona-NDS.mp3

Arno Luik:

Dieses Virus – ist es so gefährlich, dass die Grundwerte der Gesellschaft in die Tonne getreten werden müssen? Dass weltweit in nahezu allen Staaten nach der Devise gehandelt wird, die ein US-Offizier im Vietnamkrieg so ausdrückte: „Wir mussten das Dorf zerstören, um es zu retten“. Sie verordnen eine Medizin, aber über die Risiken und Nebenwirkungen haben sie sich offenbar keine großen Gedanken gemacht. Sie sagen nur, das muss so sein – zu „unserem Schutz“.

Und die regierenden Politiker berufen sich dabei auf „Experten“. Allerdings werden jene Experten, die abweichende Meinungen haben, einfach ignoriert, oft verspottet, häufig auch medial.

Vor ein paar Wochen hieß es, so wie China agiert, das gehe in demokratischen Staaten nicht, gehe gar nicht. Aber nur ein paar Tage später ist das autoritäre Modell des faschistoiden China Vorbild für nahezu alle demokratischen Staaten.

Und der schlaue Schäuble, der so harmlos wirkt, aber un-menschlich agieren kann (Stichwort: Zertrümmerung des Asylrechts. Stichwort: Griechenland!), entwirft als Bundestags-präsident, also als oberster Schützer des Grundgesetzes und des Parlaments, sehr unangenehme, den Bundestag und damit die Demokratie letztlich zerstörende Szenarien: Seine Gedankenspiele in Sachen Notparlament sind gar nicht so weit weg von
Victor Orbans diktatorischem Agieren in Ungarn. Auf jeden Fall sickert so autoritärtotalitäres Denken in das Staats- und Rechtssystem ein. Ein Virus, auf die Dauer gefährlicher als das Corona-Virus.

Es ist alles nicht lustig.

Die Opferzahlen rechtfertigen nicht, was derzeit geschieht. Während ich das schreibe, sind weltweit seit dem Ausbruch der Pandemie, im Dezember 2019, 119.686 Menschen an Corona gestorben. Ob sie wegen oder mit Corona gestorben sind, das geht aus diesen Zahlen nicht hervor. Aber genau darüber muss man reden, um Angst und Hysterie zu begegnen.

Nach Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS lag Anfang April das Durchschnittsalter der positiv-getesteten Verstorbenen bei circa 81 Jahren. Zehn Prozent der Verstorbenen waren über 90 Jahre alt. Die meisten der Verstorbenen, 80 Prozent, hatten mehrere chronische Vorerkrankungen. Bei weniger als einem Prozent handelte es sich um vorher gesunde Personen, nur 30 Prozent der Verstorbenen sind Frauen.

Aber, so wird mir jetzt entgegengehalten: 119.686 Tote – das ist doch schrecklich! Ja, das ist schrecklich.

Aber, Moment mal, täglich sterben über 150 000 Menschen. Alle fünf Sekunden – und das ist im Grunde Mord – stirbt ein Kind an Hunger. Ändern wegen dieser vermeidbaren Tragödie die Regierenden und die Konzerne ihr Handeln, ihre Wirtschaftspolitik? Gibt es wegen dieser vermeidbaren Tragödie jeden Abend einen ARD-Brennpunkt, Sondersendungen im ZDF?

Der Arzt:

“Es geht offenbar gar nicht mehr um Corona und Pandemie, siehe Welt online:

https://www.welt.de/politik/deutschland/article207198029/Coronavirus-
Sachsen-will-Quarantaene-Verweigerer-in-Psychiatrien-sperren.html

Die Gefahren des Erregers werden hochgespielt. Es stimmt selbstverständlich, dass schwere Lungenerkrankungen folgen können, insbesondere wenn man falsch beatmet, darauf haben die Anästhesie-Verbände hingewiesen. Auch noch etwas ist zu bedenken: Die Presse hat ganz groß berichtet über Todesfälle:

Corona Sars cov befällt auch Jüngere, und hat auf ein Mädchen von 5 Jahren in England verwiesen, ohne über mögliche Grund-krankheiten zu berichten. Auch über einen 21 jährigen Fußballstar aus Spanien wurde berichtet, dass er am Virus gestorben sei. Wenig später wurde dann nachgereicht, dass er offenbar eine bisher unbekannte Leukämie hatte.

Wenn wir mal die Zahlen nüchtern betrachten, dann sind bisher – auch offiziell von RKI so geschildert – bisher nur Menschen mit schweren Vorerkrankungen gestorben, durchschnittliches Alter laut RKI: 80 Jahre!!!!!!!!! Das entspricht ziemlich genau der Lebenserwartung des Mannes, und Männer sind von dieser Erkrankung deutlich höher betroffen als Frauen. Also, wenn es eine Erkrankung wäre, die alle Altersschichten betrifft, dann wäre das Durchschnittsalter deutlich niedriger. Das belegen übrigens auch die Fallschilderungen aus den Kliniken. Kurzum: die Maßnahmen sind völlig überzogen, insbesondere der Shutdown, stattdessen müssen Risikogruppen geschützt werden, und da benötigen wir natürlich Schutzmasken und Kittel.

Neben den Vorsichtsmaßnahmen gibt es altbewährte Medikationen, die ich seit über 10 Jahren einsetze, und seitdem habe ich in den Wintermonaten und auch jetzt keine Infektionspatienten mehr in meiner Praxis, die sind bei mir Raritäten inzwischen.

Was ich übrigens richtig “grottig” finde, dass die multimorbiden Altenheimbewohner nicht mehr an einer Infektion sterben dürfen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, einen multimorbiden Patienten noch auf eine Intensivstation zu verlegen, zumal die Patienten dass in der Regel sowieso abgelehnt hätten. Den Angehörigen haben wir dann aber auch immer schon vorbereitend gesagt, dass eine Infektion mit Durchfallerregern, Harnwegs-sepsis oder Grippe die Patienten in Gefahr bringen werden.

Nun werden diese Alten mit der Covid 19 Infektion noch 2-3 Wochen beatmet, und sterben dann ohne die Angehörigen noch gesehen zu haben. Eine schöne neue Welt(ordnung) ist das! Wir machen das ganz großartig, und es ist auch mal wieder nötig, der Bevölkerung Tod und Sterben mal wieder näher zu bringen, da hat sich in den letzten Jahren sehr viel verändert, die Angehörigen kommen inzwischen nicht mehr klar, wenn die 89jährige Mutter oder Großmutter stirbt, wie stark ist das Sterben schon verdrängt?