Veröffentlichungen

Einen großen Teil meiner veröffentlichten Zeitschriftenbeiträge, Artikel und (Leser-)Briefe finden Sie hier nach Themen sortiert:

Amalgam

Die Auseinandersetzung mit dem Füllungswerkstoff Amalgam endete für mich mit einem klaren „Nein“ zu dieser Form von Kariestherapie. Seit 1992 verwende ich kein Amalgam zur Füllungstherapie mehr. Diese Überzeugung brauchte Zeit zu wachsen, aber die Fülle der Informationen gegen das Amalgam war nach intensiver Beschäftigung einfach erdrückend. Dieser Meinungswandel ist in folgenden drei Artikeln dokumentiert.

Recherche über Toxikologie und Grenzwerte der Amalgambelastung
Zusammenstellung harter Fakten zur Belastung durch Amalgam. „Erst die Dosis macht das Gift… In welcher Größenordnung wird Quecksilber aus Amalgamfüllungne frei?“, der artikulator, Nr. 37, 1991. Literaturverzeichnis

Quecksilber im Speichel – Eine Bewertung 11 eigener Patientenfälle
Das BGA stellte „große interindividuelle Unterschiede der Quecksilberfreisetzung aus Amalgam fest.“ Wie es dazu kommen könnte, beantworte ich in dieser Praxisstudie. „11 Patientenfälle und eine Reihe von offenen Fragen. zur Relevanz des Speicheltests nach Daunderer“, der artikulator, Nr. 40, 1992.

Drei Bücher zur Amalgamproblematik – Rezension
Ein Toxikologe, ein Amalgamgeschädigter und ein Team von Amalgambefürwortern dokumentierten ihre Auffassungen der Amalgamproblematik. „Amalgam – richtige Fakten und falsche Interpretation oder umgekehrt? Drei neue Bücher zum Thema“, der artikulator, Nr. 44, 1993.

Infektionskrankheiten

Angst vor der Mikrobe – Zur Kurzsichtigkeit des antibiotischen Denkens. Leserbrief, veröffentlicht in Systemische Orale Medizin 4. Jg. 1/2014, S. 27-28 und als Beitrag in co.med, Januar 2015, S. 40f mit dem Titel Krankheit als Infektionsfolge. Warum scheitert jetzt die von Paul Ehrlich (Salvarsan) und Ian Fleming (Penicillin) begründete Antibiose-Strategie immer öfter? Was könnte sie ersetzen oder effektivieren? Wenig bestritten ist, dass Krankheit als Infektionsfolge zu sehen ist. Gerade deswegen ist es dringend, Krankheit unter anderen Gesichtspunkten zu begreifen, um effektivere Vorbeugung und Therapie betreiben zu können.

Ist Karies eine Infektionskrankheit? Karies – ganzheitliche Aspekte zur Entstehung, 2004.

Ein Kommentar für die Zeitschrift Erfahrungsheilkunde, 7/2003: „SARS, Geflügelpest und Kostenexplosion für Arzneimittel bei den Krankenkassen“, S. 441-442.

Ganzheitsmedizin

Eine Rezension dreier ganzheitsmedizinischer Bücher: „…denn sie wissen nicht, was sie tun: Zahnärzte, die Herdfrage und Ganzheitsmedizin“, der artikulator, Nr. 64, 1998.

Herddiagnostik und -therapie

Die Ostitis des Kiefers (Aseptische Knochennekrosen) ist keineswegs eine Erkrankung, die nur zahnärztlich von Belang wäre. Das Krankheitsbild wird gerade von Zahnärzten in seiner Brisanz verkannt. Allgemeinmedizinische und orthopädische Erkenntnisse und Therapiekonzepte könnten für den zahnmedizinischen Bereich von Interesse sein.

Zahnstörfelder entdecken und erfolgreich behandeln
Zahnstörfelder: Erkennung mittels Transitions-Alveolar-Ultraschalldiagnose (TAU/Cavitat™) und Optionen der Therapie“, erschienen in SANUM-Post 91/2010, S. 10-15. Hier ist das Manuskript (Ultraschalldiagnose von Zahnstörfeldern) mit Fußnoten.

Zahnstörfelder – Ultraschalldiagnostik von Zahnstörfeldern
„Therapie bei NICO und ihre prognostische Bewertung“, veröffentlicht in: GZM – Praxis und Wissenschaft 3/2009, S. 14-17. Hier die Langversion des Artikels: Zahnstörfelder – Cavitat-Diagnostik und Therapieoptionen.

Eine polemische Reportage des SPIEGEL über zahnärztliche Störfeldtherapie veranlasste mich zu folgendem Leserbrief/Kommentar: „Störfeldtherapie in der Zahnmedizin – alles nur Scharlatanerie?“, veröffentlicht in Erfahrungsheilkunde, 5/2002.

Homöopathie

Zum Titel „Homöopathie – die große Illusion“, in DER SPIEGEL 28/2010 vom 13.07.2010 habe ich einige Blogbeiträge (nguggenbichler) verfasst, die sich hier finden.

Homöopathie, Placebo und Politik. Kampf zwischen einer „allopathischen Staatsmedizin“ und einer „homöopathische Profitmedizin“?
Eine Gegendarstellung zu: Staehle, Hans Jörg: „Staats- und Profitmedizin“, in: DAZ-Forum 100, September 2009, S. 6-8.

Nach sieben Briefen meinerseits antwortete Herr Prof. Staehle nicht mehr, dessen Briefe wegen seines fehlenden Einverständnisses hier nicht veröffentlicht werden können.

Impfungen

Sind Impfungen ein Beitrag für bessere Gesundheit? Leserbrief zum Titel „Impfungen“ der Frankfurter Rundschau vom 6.3.2009.

Endodontie

Beobachtungen über rational schwer nachvollziehbare Wahrnehmungsbesonderheiten bei MCS-Patienten fasse ich im folgenden Artikel zusammen: „MCS und Endodontie“, teilweise als Leserbrief in der Zeitschrift co’med veröffentlicht.

Tote Zähne – ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um Behandlungskonzepte bei der Wurzelbehandlung: „Endodontie unter immunologischen Aspekten“, veröffentlicht in: DAZ-Forum 87, April 2006, S. 18-19

Die Frankfurter Rundschau befasste sich in diesem Artikel vom 13.9.2008 mit dem Thema „Wurzelbehandlung“. Mein Kommentar dazu vom 20.9.2008: „Kompetenzgerangel statt Qualitätsstreit um die Wurzelbehandlung toter Zähne“.

Ernährung und Vitamine

Lollis von der SPD: Harmloses Wahlkampf-Give-Away oder signifikantes Zeichen für die politische Kultur der SPD?“ Eine Nachbetrachtung zur Europawahl 2004 mit gesundheitspolitischen Marginalien.

Ohne ganzheitliches Denken können auch naturheilkundliche Verfahren missbraucht werden, ohne zur Gesundung beizutragen: „Diabetestherapie mit Zimt“, 2004.

Triftige Gründe, sich ohne oder zumindest mit wenig tierischem Eiweiß zu ernähren, werden immer wieder mit den verschiedensten Argumenten als falsche Wege gebrandmarkt. Folgende Publikation entstand als Entgegnung auf eine hauptsächlich theologische Begründung für den Fleischkonsum: „Warum vegetarisch? Überlegungen zu einer tiereiweißfreien Ernährung“, November 2004.

Eine US-Studie geistert durch die Presse: Vitamine erhöhen angeblich das Sterberisiko – was ist davon zu halten? Kommentar: „Vitamingaben – ein Mortalitätsrisiko?“, veröffentlicht in co’med Fachmagazin 08/2007, S. 60-61.

Materialunverträglichkeit

Ganzheitsmedizinische und psychosomatische Aspekte zur (Un-)Verträglichkeit von Materialien – Beispiele aus der zahnärztlichen Praxis unter spezieller Berücksichtigung des Werkstoffs Titan (gesamter Artikel)

Umweltzahnmedizinische und psychosomatische Therapiekonzepte ergänzen sich: „Materialunverträglichkeit – ein Symptom gestörter Selbstfindung?“, veröffentlicht in: GZM – Praxis und Wissenschaft, 3/2006.

Zur aktuellen wissenschaftlichen Diskussion zur Frage der Verantwortung des Zahnarztes für die Planung und Materialauswahl

Stress

Bei Stress Zähneknirschen ohne Ende? Über wirksame Gegenstrategien: Stress und Funktionsstörungen des Kieferbereiches. Leseprobe aus dem im Herbst 2008 im co’med-Verlag erschienenen Lesebuch der Psychosomatischen Energetik, Band 4 (Hg.: Dr. R. Banis).

Menschen im Stress – Zur Psychosomatik des Zähneknirschens“, VAS-Verlag, 2012.Menschen im Stress Cover

Am 16.10.2012 war des 30. Todestages von Hans Selye zu gedenken, dessen Lebenswerk in der Forschung über den Einfluss von Stress  bei der Entstehung von Krankheiten wie Herzkranzgefäßkrankheiten und Herzproblemen, Entzündungen und allergischen Reaktionen, Infektionskrankheiten, Erkältung und auch psychosomatische Leiden, von Verdauungsproblemen bis hin zur Fettleibigkeit und sexuellen Beschwerden. 1975 konnte Selye darauf verweisen, dass es einhundertzehntausend Veröffentlichungen über Stress gebe, wovon  über dreißig Bücher und eintausendfünfhundert Aufsätze von ihm selbst stammten (Quelle). Seither ist die Zahl an Veröffentlichungen noch weiter gestiegen, und die Frage nach dem Erkenntniswert eines neuen Buches stellt sich zu Recht.

Als Erstes ist die epidemiologische Verbreitung zu nennen: Von 1989 bis 1997 hat sich das Zähneknirschen (Bruxismus) als Ausdruck von Stressbelastung verdoppelt, 2010 bezeichneten Zahnärzte und -ärztinnen im Rahmen einer deutschlandweiten Studie Bruxismus als das sich am meisten vermehrende Krankheitsbild.

Zweitens: Zahnärzte tun sich nicht leicht mit der Behandlung solcher Beschwerden: „Wir Zahnärzte werden mit deren Problemen alleine gelassen, und wenn wir sie zum Psychotherapeuten schicken, gehen sie nicht hin. Dann kommt die Chronifizierungskaskade. Und dann quälen sie uns bis zum Burn-Out-Syndrom. Die schlechte Nachricht dazu: Jeder Dritte (!) hat ein psychosomatisches Problem.“ (Sellmann,  Hans H., http://www.dzw.de/index.php?id=65&tx_ttnews[yea)

Drittens: Auf der Suche nach brauchbaren Therapieansätzen fand ich eine Reihe von Widersprüchen in der Diagnostik und Therapie der bruxismusassoziierten Krankheitsbilder, die zum Kristallisationskeim meines Buches wurden. Statt eine Engführung vorzunehmen, stelle ich aus einer kritischen interdisziplinären Perspektive heraus dar, wie Stress sich manifestiert. Traditionell bewährte und neuere Therapiemöglichkeiten verknüpfe ich mit  medizinhistorischen und gesellschaftswissenschaftlichen Positionen. Aus Erkenntnissen der traditionellen
Erfahrungsheilkunde und der modernen (Komplementär-)Medizin leite ich Grundlagen und Wege eines salutogenetisch orientierten Umganges mit Stress ab. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Methode der Psychosomatischen Energetik nach Dres. Banis und meine Erfahrungen damit  ein.

Gesundheitspolitik

Als ich noch glaubte, grüne Gesundheitspolitik würde Naturheilkunde fördern statt behindern, entstand dieser Brief an Gesundheitsministerin Andrea Fischer, 1999.

Vorbeugung ist ein ethisch hochstehendes Anliegen. Missbrauch zu pekuniärem Interesse ist umso schärfer zu kritisieren: „Mammographie – ungeeignet als Brustkrebsvorsorge“, Leserbrief an die Frankfurter Rundschau zu „EU-Parlamentarier nehmen Brustkrebs ins Visier“ (5.6.2003), teilweise veröffentlicht.

Zweiklassenmedizin – ein häufig als Schlagwort gegen Ärzte missbrauchter Begriff. Dr. Braun von Gladiß gab diesem Thema in seinem Newsletter Raum. Mein Beitrag dazu: „Zweiklassenmedizin – ein Diskussionsbeitrag“, 12.9.2005.

Offener Brief zur Forderung der Streichung von Aufwendungen für Homöopathie an die Bundestagsfraktionen und einzelne mit Gesundheitspolitik befasste Abgeordnete, u.a. an Prof. Dr. Dr. Lauterbach, 16.7.2010.

Die Meldung über Initiativen aus der SPD (Karl Lauterbach) und der CDU (Jens Spahn), Homöopathie als Kassenleistung wieder abzuschaffen, kommentierte ich mit einem Leserbrief an die Frankfurter Rundschau (16.7./18.7.2010). Beide Beiträge als pdf.

Zahnmedizin und Nationalsozialismuszahnmedizin-hakenkreuz

Dissertation: „Zahnmedizin unter dem Hakenkreuz“, Mabuse-Verlag, 1988.

Unterstellung: Naturheilkundliche Zahnärzte als Wegbereiter der Nazis?
Zahnheilkunde während des NS-Regimes“, aus: GZM – Praxis und Wissenschaft, 4/2004. Eine Erwiderung auf: „Neue Deutsche Zahnheilkunde – Alternative Zahnmedizin im Nationalsozialismus“ von Hans Jörg Staehle, Bettina Wündrich und Wolfgang U. Eckart, in: Zahnärztliche Mitteilungen 94, Nr. 18, 16.9.2004.